Open Air Kino und Konzerte im Zeughaus

la dolce vita / vom schönen leben. 31. Juli bis 30. August 2020


Eine Gemeinschaftsveranstaltung von Cinematograph/Leokino, und Tiroler Landesmuseen.
Gefördert von Stadt Innsbruck und Land Tirol

Das heurige Open Air Kino samt Filmen und Konzerten findet bei freiem Eintritt statt – außer am Freitag 31.7.

Online Platzreservierung erforderlich (www.treibhaus.at)

EINTRITT FREI – DAS KARTENPROCEDERE
• 450 leute dürfen ins zeughaus. gedränge und unkontrollierte menschenansammlungen wollen vermieden sein. darum muß man sich, auch bei freiem eintritt, eintrittskarten organisieren, um zutritt ins zeughaus zu bekommen.
das geht ganz einfach – über die homepage www.treibhaus.at unter programm am entsprechenden tag „tickets” anklicken.
• wer noch kein treibhaus-benutzer-konto hat: ein einziges mal muss man sich registrieren, das tut auch nicht weh – mit der mailadresse haben wir die vorgeschriebene möglichkeit, zur clusterfindung beizutragen. ist vorschrift und wahrscheinlich auch sinnvoll.
und ab dann gehts fast von allein. vier karten pro vorstellung ist das höchste der gefühle. 1 € systemgebühr ist als mindestspende vor-eingegeben – bitte bitte gern auch mehr. wer aber ein Härtefall ist, dem wird der Euro beim späteren Umtausch in reale Karten zurückerstattet. (z.B. fürs Einkaufswagerl beim M-preis oder so)
• man bekommt einen Pin-Code zugemailt, mit dem man frühestens vier tage vor dem veranstaltungstermin die realen karten ausgehändigt bekommt. und zwar im im treibhaus oder im leokino. die abholfrist endet um mitternacht des vortages, danach verfällt die reservierung. beim kartentausch kann man sich auch den systemeuro zurückgeben lassen. Restkarten werden am veranstaltungstag ab 16uhr im treibhaus abgegeben, im zeughaus selber gibts prinzipiell keine Karten und keinen einlaß für menschen ohne karte.
PS: wer von außerhalb ist, muß nicht selber antanzen – der/die kann auch das Rotkäppchen mit Pin-Abhol-Code, Wein und/oder Kuchen ins leokino oder ins treibhaus schicken.

Die Wiederholungen der italienischen Filme aus dem OPEN AIR Programm im Leokino sind normale Kinovorstellungen. Die Open Air Freikarten gelten nicht im Leokino oder Cinematograph. Das Open Air findet auch bei Regenwetter in Gummistiefeln und Südwester statt, nicht nur bei sternenklarem Himmel.


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Heute Do 06.08. um 20.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.30 Uhr // Konzertbeginn: 20.00 Uhr FAiNSCHMiTZ: ViERERBANDE spielt GipysyPunk mit JUNGLE SWiNG . // Filmbeginn: ca 21.15 Uhr

MAN SPRICHT DEUTSH

R: Hanns Christian Müller

Familie Löffler gehört zu jenen Menschen, die Jahr für Jahr auf ein paar Wochen Paradies - den Urlaub im Süden - hinsparen und es sich dann selbst gründlich zur Hölle machen.

Deutschland 1988; Regie: Hanns Christian Müller; Buch: Hanns Christian Müller & Gerhard Polt; Kamera: James Jacobs; DarstellerInnen: Gerhard Polt (Erwin Löffler), Gisela Schneeberger (Irmgard Löffler), Dieter Hildebrandt (Dr. Friedhelm Eigenbrodt) u.a.; (DCP; 1:1,66; Farbe; 84min).

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Fr 07.08. um 20.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.30 Uhr // Konzertbeginn: 20.00 Uhr SUONNO D‘ AJERE neues & altes neapolitanisches Liedgut. // Filmbeginn: ca 21.15 Uhr

UNA GIORNATA PARTICOLARE

EIN BESONDERER TAG

R: Ettore Scola / OmU

In einem heruntergekommenen Wohnblock begegnen einander Antonietta (Sophia Loren) und der Nachbar Gabriele (Marcello Mastroianni), der als Radio-Journalist arbeitete und gerade entlassen wurde. In dem immer intensiver werdenden Gespräch kommt auch die politische Überzeugung von Gabriele zur Sprache, und Antonietta ist zunächst erschüttert, als sie herausfindet, dass Gabriele homosexuell ist. Schnell wird ihr allerdings bewusst, dass seine sexuellen Neigungen und seine unerwünschten politischen Ansichten nicht nur der Grund für seine Entlassung sind, sondern auch für seine geplante Deportation nach Sardinien.
„Die Schauplätze des gesamten Films sind zwei Wohnungen, ein Treppenhaus und eine Terrasse. Dennoch schafft es Ettore Scola mit dieser tiefgreifenden Erzählung vom Aufeinandertreffen zweier verschiedener und sich doch so naher Menschen die Tür zu einer ganzen Welt zu öffnen: er entwirft in seinem Meisterwerk ein Spiegelbild der italienischen Gesellschaft der 1930er Jahre. (filmclub bozen)

Italien 1977; Regie: Ettore Scola; Buch: Ruggero Maccari, Ettore Scola & Maurizio Costanzo; Kamera: Pasqualino De Santis; Musik: Armando Trovajoli; DarstellerInnen: Sophia Loren (Antonietta Taberi), Marcello Mastroianni (Gabriele), John Vernon (Emanuele Taberi) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 106min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Sa 08.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.30 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr ENSEMBLE OPIA - CONCERTO MOBiLE - festwochen der alten musik. // Filmbeginn: ca 21.15 Uhr

UNA QUESTIONE PRIVATA

EINE PRIVATE ANGELEGENHEIT

R: Paolo & Vittorio Taviani / OmU

Zwei Freunde haben dieselbe Frau angebetet und leben nun im Nebel einer Zeit, in der niemand sicher sein kann, ob der andere Freund oder Verräter ist. In einprägsamen Bildern und einem unaufgeregten Rhythmus zeigen Paolo und Vittorio Taviani, dass am Ende die Liebe und die Freundschaft zählen.
In Italien – und nicht nur dort – prägen rechte Populisten derzeit wieder die Politik. Wohin das ihr Land gebracht hat, erzählen die Gebrüder Paolo und Vittorio Taviani in ihren Filmen. (nach: Walter Ruggle)

Italien 2017; Regie: Paolo & Vittorio Taviani; Buch: Paolo & Vittorio Taviani, nach einem Roman von Beppe Fenoglio; Kamera: Simone Zampagni; DarstellerInnen: Luca Marinelli (Milton), Lorenzo Richelmy (Giorgio), Valentina Bellè (Fulvia) u.a.; (DCP; Farbe; 85min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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So 09.08. um 19.35 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.30 Uhr // Konzertbeginn: 19.35 Uhr OTTO LECHNER spielt HAYDN am Akkordeon, Ensemble OPIA Barock-n-roll. Konzert beginnt 19H35 !! // Filmbeginn: ca 21.15 Uhr

DON’T LOOK NOW

WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN

R: Nicholas Roeg / OmU

Ein durch erlesene Bildkomposition bestechender, „sanfter” Horrorfilm, der mit der Dialektik zwischen Zufall und Schicksal spielt. Don’t look too deep. Denn es ist gespenstisch in Venedig.

GB/I 1973; Regie: Nicholas Roeg; Buch: Allan Scott & Chris Bryant, nach einer Geschichte von Daphne Du Maurier; Kamera: Anthony B. Richmond; DarstellerInnen: Julie Christie (Laura Baxter), Donald Sutherland (John Baxter), Hilary Mason (Heather) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 110min; englisch-italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Mo 10.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.15 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr Die KNÖDEL spielen still. laut. rota. ein heimspiel. // Filmbeginn: ca 21.00 Uhr

ROMA

R: Federico Fellini / OmU

Fellini filmt Rom. Was besagen will: er erfindet, erschafft Rom neu. Ein Kunstgebilde, eine Studiokreation, filmisch erzeugte Illusion, um die Wirklichkeit so zu zeigen, wie sie ist – eine Erfahrung, besser noch: ein ganzer Wald von Erfahrungen, von Fellini während vierzig Jahren gemacht und im Laufe eines halben Jahres filmend wiedergefunden, also hervorgebracht. Rom, eine Schnitte Metropolis aus dem Kuchen der Unendlichkeit. Nähe und Ferne. Vertrautheit und Geheimnis. Die Stadt als bukolischer Mutterbauch und als Irritation. Urbanes Landleben und Feste des Essens auf ­offener Straße unterm Nachthimmel. Verkehrsapokalypse, antikes Fresko, Music Hall, Bordell und Palazzo. Fellini reiht Perle an Perle zu einer hinreißenden Kette aus Satiren und Zoten, Erinnerungen und Extravaganzen. So ist Roma eine visionäre Vedute und Triumph zügellos schweifender Filmimagination, die nie suchen muss, sondern ständig findet oder erfindet. (H.T., filmmuseum.at)

Italien 1972; Regie: Federico Fellini; Buch: Federico Fellini & Bernardino Zapponi; Kamera: Giuseppe Rotunno; DarstellerInnen: Peter Gonzales Falcon (Fellini im Alter von 18), Fiona Florence (Dolores, junge Prostituierte), Britta Barnes, Pia De Doses (Princess Domitilla) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 120min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Di 11.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.15 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr BEVANO EST. Il dolce rumore della vita - emglia romagan / bologna // Filmbeginn: ca 21.00 Uhr

LE MANI SULLA CITTÀ

HÄNDE ÜBER DER STADT

R: Francesco Rosi / OmU

Nottola ist Bauunternehmer und zugleich Abgeordneter der „Rechten” im Stadtparlament von Neapel. Er benützt seinen politischen Einfluss dazu, von ihm billig gekauftes Landwirtschaftsland am Stadtrand durch die Stadt umwidmen und für ein riesiges Siedlungsprojekt erschließen zu lassen, für das er auch noch staatliche Zuschüsse bekommt.
Als in der Innenstadt neben einer seiner Baustellen ein mangelhaft gesicherter Altbau einstürzt und zahlreiche Bewohner unter sich begräbt, verlangen die „Linken” durch ihren Abgeordneten De Vita eine Untersuchung. (nach Hanser, Reihe Film 28)

Italien 1963; Regie: Francesco Rosi; Buch: Francesco Rosi, Raffaele Capria, Enzo Forzella, Enzo Provenzale, nach einem Stoff von Francesco Rosi & La Capria; Kamera: Gianni Di Venanzo; Musik: Piero Piccioni; DarstellerInnen: Rod Steiger (Edoardo Nottola), Salvo Randone (De Angelis), Guido Alberti (Maglione), Marcello Cannavale (Nottolas Freund), Dante Di Pinto (Kommissionsvorsitzender), Guido Alberti (Maglione), Angelo D’Alessandro (Balsamo), Terenzio Cordova (Polizeikommissar) u.a.; (DCP; Schwarzweiß; 105min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Mi 12.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.15 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr JACK MARINA & FLO'S JAZZCASINO . GAST: YVONNE MORiEL SAX . // Filmbeginn: ca 21.00 Uhr

IL DECAMERON

R: Pier Paolo Pasolini / OmU

„Warum Kunst machen, warum nicht einfach von ihr träumen”, fragt sich Giotto, gespielt von Pier Paolo Pasolini selbst, in einer Szene des Films. Aus Boccaccios Novellensammlung greift Pasolini neun heraus und dreht einen vulgär-fröhlichen Episodenfilm. Er erzählt vom naiven Andreuccio, der, aus dem Norden kommend, von hinterfotzigen Bewohnern Neapels sprichwörtlich bis aufs letzte Hemd ausgezogen wird, von lüsternen Ordensfrauen und von blauäugigen Ehemännern und untreuen Ehefrauen. Kurz: Pasolini setzt hier auf erotisch Lebensvolles, Antiklerikales, Aufmüpfiges, auf Zauberei und folkloristischen Singsang, auf Sex und Gaunerei und auf die wirkmächtige Bildsprache der Renaissancemalerei.

Italien, Frankreich, Deutschland 1970/71; Regie & Buch: Pier Paolo Pasolini, nach „Il decameron” von Giovanni Boccaccio; Kamera: Tonino Delli Colli; Musik­auswahl: Ennio Morricone & Pier Paolo Pasolini; DarstellerInnen: Franco Citti (Cepparello/Ciappelletto), Ninetto Davoli (Andreuccio), Jovan Jovanovic (Rustico), Vincenzo Amato (Massetto), Giuseppe Zigaina (Beichtvater), Pier Paolo Pasolini (Giotto) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; Mono; 112min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Do 13.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.15 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr FESTWOCHEN DER ALTEN MUSIK. CONCERTO MOBiLE: ENSEMBLE FOSCARi . // Filmbeginn: ca 21.00 Uhr

NAPOLI VELATA

DAS GEHEIMNIS VON NEAPEL

R: Ferzan Ozpetek / OmU

Die Gerichtsmedizinerin Adriana trifft auf einer Abendgesellschaft bei ihrer Tante Adele den attraktiven und geheimnisvollen Andrea, den sie mit in ihre Wohnung nimmt. Nach einer leidenschaftlichen Nacht verabreden sie sich für den Nachmittag, doch Andrea erscheint nicht. Am nächsten Morgen liegt seine verstümmelte Leiche auf Adrianas Seziertisch. Die Spur führt zu Kunstfälschern in der neapolitanischen High Society. Zwei unnahbare Schwestern sorgen ebenso für Irritationen wie der Polizist Antonio, der sich in Adriana verliebt. (aus: kino-zeit.de)
Das Mysterium einer alten Stadt trifft in NAPOLI VELATA auf einen Filmcharakter, der sich in ihren Gassen verläuft, während diese immer mehr seinem seelischen Labyrinth gleichen.

Italien 2017; Regie: Ferzan Ozpetek; Buch: Gianni Romoli, Valia Santella, Ferzan Ozpetek; Musik: Pasquale Catalano; Schnitt: Leonardo Alberto, Mo­schetta; Kamera: Filippo Corticelli; DarstellerInnen: Adriana (Giovanna Mez­zo­giono), Alessandro Borghi (Andrea, Luca), Biagio Forestieri (Antonio) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 113min; italienisch-neapolitanische ORIGINAL­FASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Fr 14.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.15 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr FESTWOCHEN DER ALTEN MUSiK. CONCERTO MOBiLE. ENSEMBLE ZEFFiRELLi // Filmbeginn: ca 21.00 Uhr

IL COLORE NASCOSTO DELLE COSE

DIE GEHEIMEN FARBEN DER LIEBE

R: Silvio Soldini / OmU

Teo weiß sich selbst bestens in Szene zu setzen. Als kreativer Kopf einer angesagten Werbeagentur springt der attraktive Mittvierziger nicht nur zwischen verschiedenen Kunden, sondern auch zwischen Freundin und Affäre mit Leichtigkeit hin und her. Bis er eines Tages der selbstbewussten Emma – einer blinden Frau mit wunderschöner Stimme – begegnet. Im Gegensatz zu Teo weiß Emma, was sie will, hat tolle Freundinnen und meistert ihren Alltag und ihre Arbeit als Osteopathin dank ihrer Leidenschaft und Hingabe. Fasziniert von Emmas ganz anderer Wahrnehmung der Welt, lässt sich Teo auf eine Affäre ein.
Silvio Soldinis Film sprüht vor italienischem Charme und zeigt sein Gespür dafür, die magischen Momente einer Liebe einzufangen.

Italien/Schweiz 2017; Regie: Silvio Soldini; Buch: Davide Lantieri, Doriana Leondeff & Silvio Soldini; Kamera: Matteo Cocco; Musik: Gianluigi Carlone; Dar­stellerInnen: Valeria Golino (Emma), Adriano Giannini (Teo), Arianna Scom­megna (Patti), Laura Adriani (Nadia), Anna Ferzetti (Greta), Andrea Pen­nacchi (Paolo), Beniamino Marcone (Flavio), Mattia Sbragia (Vittorio) u.a.; (DCP; 1:2,20; Farbe; 117min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUT­SCHEN UNTERTITELN).

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Sa 15.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.15 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr LUCA BASSANESE & DAS PiCCOLO ORCHESTRA POPOLARE - der manu chao italiens. // Filmbeginn: ca 21.00 Uhr

AMARCORD

R: Federico Fellini / OmU

Die bildgewaltige Familiengeschichte AMARCORD gehört zu den erfolgreichsten Filmen des italienischen Meisterregisseurs Federico Fellini. Aus der Perspektive eines neugierig-staunenden 16-jährigen Jungen präsentiert der Film ein Panoptikum skurriler Charaktere, ein Kaleidoskop ebenso amüsanter wie erschreckender Momentaufnahmen eines Italiens zur Zeit des Faschismus. Aus zahlreichen Episoden entwickelt Fellini ein Stimmungs- und Sittenbild einer Epoche. Obwohl quasi allgemeingültig, lässt schon der Titel keinen Zweifel am persönlichen Bezug: „A m’arcord“ bedeutet im Dialekt der Emilia Romagna „Ich erinnere mich.“
Federico Fellini: „Ich wollte einen zugleich komischen und tragischen Film machen, der indirekt ein Porträt der italienischen Gesellschaft ist. Die kleine Stadt, die ich erfunden habe, repräsentiert die ewige Provinz der Seele, den Ort, an dem die Abwesenheit der Kultur das Verbindende aller kollektiven Defekte ist.“

Italien 1973; Regie: Federico Fellini; Buch: Federico Fellini, Tonino Guerra; Kamera: Giuseppe Maccari, Massimo di Venanzo, Roberto Aristarco; DarstellerInnen: Bruno Zanin (Titta), Pupella Maggio (Tittas Mutter), Armando Brancia (Tittas Vater), Nando Orfei (Pataca) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 127min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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So 16.08. um 19.45 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.15 Uhr // Konzertbeginn: 19.45 Uhr FESTWOCHEN DER ALTEN MUSiK. CONCERTO MOBiLE. ENSEMBLE ZEFFiRELLi // Filmbeginn: ca 21.00 Uhr

INNAMORATO PAZZO

GIB DEM AFFEN ZUCKER

R: Franco Castellano & Giuseppe Moccia / OmU

Barnaba Cecchini (Adriano Celentano) ist der etwas flippige Fahrer des römischen Stadtrundfahrt-Busses Nr. 29. Cristina (Ornella Muti), Prinzessin des total abgebrannten Kleinstaats Saint-Toulipe, reißt bei einem Rom-Besuch ihrer königlichen Eltern aus und besteigt den Bus des temperamentvollen Barnaba, um die ewige Stadt zu besichtigen. Kaum sieht Barnaba die exotische Schönheit, wird aus dem braven Busfahrer ein liebestoller Casanova. Im Tiefflug und zum Schrecken aller kurvt er die Angebetete wild durch das Verkehrsgewühl der Großstadt. Noch weiß er aber nicht, dass Cristina eine Prinzessin ist... (aus: spielfilm.de)

Italien 1981; Regie & Buch: Franco Castellano & Giuseppe Moccia; Kamera: Danilo Desideri; DarstellerInnen: Adriano Celentano (Barnaba Cecchini), Ornella Muti (Principessa Cristina), Adolfo Celi (Gustavo VI di San Tulipe) u.a.; (DCP; 1:1,85; 102min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Mo 17.08. um 19.30 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.00 Uhr // Konzertbeginn: 19.30 Uhr i LiGURiANi: WELTMUSiK AUS LiGURiEN & DEM PiEMONT . // Filmbeginn: ca 20.45 Uhr

LA TIGRE E LA NEVE

DER TIGER UND DER SCHNEE

R: Roberto Benigni / OmU

Die Liebe treibt den Schriftsteller Giovanni dazu, die schöne Vittoria auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Als er ihr nach dem Erfolg seines Gedichtbandes „Der Tiger und der Schnee” erneut auf die Pelle rückt, macht sie ihm das „Versprechen”, sollte sie mal einen Tiger im Schnee in Rom treffen, wäre das ein Wink des Schicksals und sie ihm gewogen.
„Es kümmert Benigni herzlich wenig, ob die Ereignisse in seinen Filmen wahrscheinlich oder auch nur möglich sind. Der Film lässt nie einen Zweifel daran, dass es sich hier ausschließlich um ein Märchen handelt. Und wer sich auf dieses Märchen einlässt, der wird – neben aller Überdrehtheit – wahrhaftig in eine Welt entführt, in der nahezu alles möglich ist.” (nach: kino-zeit.de)

Italien 2005; Regie: Roberto Benigni; Buch: Vicenzo Cerami, Roberto Benigni; Kamera: Fabio Cianchetti; Musik: Nicola Piovani, Tom Waits, Kathleen Brennan; DarstellerInnen: Roberto Benigni (Attilio), Nicoletta Braschi (Vittoria), Jean Reno (Fuad), Tom Waits, Emilia Vox (Nancy), Gianfranco Varetto (Anwalt Scuotilancia), Guiseppe Battiston (Ermanno) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; Dolby SRD; 114min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Di 18.08. um 19.30 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.00 Uhr // Konzertbeginn: 19.30 Uhr GiORGIO CONTE & ENSEMBLE: UNA GIORNATA AL MARE . // Filmbeginn: ca 20.45 Uhr

PANE E TULIPANI

BROT UND TULPEN

R: Silvio Soldini / OmU

Der Bus mit der Reisegesellschaft fährt weiter, zurück bleibt Rosalba, Hausfrau aus Pescara. Ihr Mann und ihre beiden Söhne bemerken es lange nicht. Rosalba hält Autos an, um nach Hause zu reisen. Einer der Fahrer fährt nach Venedig: Da war sie noch nie, morgen ist Sonntag – also, warum nicht? Sie sucht eine Bleibe für die Nacht und findet Fernando, einen romantischen Feingeist und Kellner (Bruno Ganz), der sie bei sich unterbringt. Am nächsten Tag findet sie sogar einen Job. Für Rosalba beginnt in Venedig ein neues Leben und die Gedanken an ihren Mann Mimmo verblassen.
„Soldini lässt Sehenswürdigkeiten und Gondoliere beiseite, er zeigt die verwinkelten Gassen und düsteren Kammern des Stadtlabyrinths als Seelenlandschaft der Erwartung. Rosalba sucht nach ihrer verloren gegangenen Lebensmelodie, und das rätselhafte, verwunschene Venedig hilft ihr dabei.” (Rainer Gansera)

Italien 2000; Regie: Silvio Soldini; Buch: Doriana Leondoff, Silvio Soldini; Kamera: Luca Bigazzi; Schnitt: Carlotta Cristiani; Musik: Giovanni Venosta; DarstellerInnen: Giuseppe Batiston (Constantino), Antonio Catania (Mimmo), Bruno Ganz (Fernando), Licia Maglietta (Rosalba) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 118min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Mi 19.08. um 19.30 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.00 Uhr // Konzertbeginn: 19.30 Uhr JACK MARSiNA & FLOs JAZZCASiNO: VOLARE. SPECIAL GUEST: SARA DE BLU KöLL // Filmbeginn: ca 20.45 Uhr

TUTTO QUELLO CHE VUOI

ALLES WAS DU WILLST

R: Francesco Bruni / OmU

Alessandro hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden auf der Piazza rum. Widerwillig nimmt er auf Druck seines Vaters einen Job an: Er soll den 85-jährigen Giorgio auf Spaziergängen begleiten, einen Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer-Krankheit die Klarsicht, nicht aber Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro, ohne dass es ihm und seinen Freunden bewusst wird. Auch nicht, als sie entdecken, dass Giorgio sie zu einem Schatz aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs führen kann, den US-Soldaten bei Kriegsende in der Toskana versteckt haben sollen.
Wunderbar in Francesco Brunis liebevoller und stimmiger Komödie: Giuliano Montaldo, der hier in der Rolle des alten Poeten, dessen Wunderlichkeiten eine tiefe Humanität ausstrahlen, glänzt. (nach: Nuovo Cinema Italia 2019)

Italien 2017; Regie & Buch: Francesco Bruni; Kamera: Arnaldo Catinari; Musik: Carlo Virzì; DarstellerInnen: Andrea Carpenzano (Alessandro), Giuliano Montaldo (Giorgio), Donatella Finocchiaro (Claudia), Emanuele Propizio (Tommi), Arturo Bruni (Riccardo) u.a.; (DCP; 1:2,39; Farbe; 106min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Do 20.08. um 19.30 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.00 Uhr // Konzertbeginn: 19.30 Uhr MAURiCiO GERi's ITALO SWiNGTET. SWiNG A SUD. DJANGO REiNHARD SiNGT AZZURRO. // Filmbeginn: ca 20.45 Uhr

LA VITA È BELLA

DAS LEBEN IST SCHÖN

R: Roberto Benigni / OmU

„Nicht das, was wahr ist, ist schön, sondern das, was schön ist, ist wahr” – dieser Satz ist Leitmotiv in DAS LEBEN IST SCHÖN. Der Film, der um 1940 vor dem Hintergrund von Faschismus und Antisemitismus in Italien spielt, ist eine Gratwanderung zwischen Horror und absurder Komik, ein hohes Lied auf den jüdischen Humor und auf den unerschütterlichen Glauben an die Schönheit des Lebens, der in der Vergangenheit immer wieder Menschen die Kraft zum Widerstand gab. „Mit seinem humoristisch verfremdeten Ansatz gelingt es Benigni verblüffenderweise, den Greueltaten der Nazis jene Unfassbarkeit zurückzugeben, die sie in konventionelleren Formen von dokumentarischer oder künstlerischer Überlieferung teilweise eingebüßt haben.” (zoom 8/98)

Italien 1998; Regie: Roberto Benigni; Buch: Vincenzo Cerami & Roberto Benigni; Kamera: Tonino Delli Colli; Musik: Nicola Piovani; DarstellerInnen: Roberto Benigni (Guido), Nicoletta Braschi (Dora), Giorgio Cantarini (Giosue), Horst Buchholz (Dr. Lessing), Marisa Paredes (Doras Mutter) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; Dolby; 124min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Fr 21.08. um 19.30 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.00 Uhr // Konzertbeginn: 19.30 Uhr BELLA CiAO FESTiVAL ELENA LEDDA l LUCiLLA GALEAZZi l RiCCARDO TESi l M. GERI. u.a. // Filmbeginn: ca 20.45 Uhr

IL POSTINO

DER POSTMANN

R: Michael Radford / OmU

Pablo Neruda, auf einer kleinen italienischen Insel im Exil, heuert den Sohn eines armen Fischers an, ihm die Post persönlich zuzustellen. Postbote Mario Ruoppolo führt bis zu diesem Zeitpunkt ein eher bescheidenes Leben, doch er träumt schon lange von großen Dingen. Zwischen ihm und dem Schriftsteller entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, von der vor allem Mario profitiert: Er beginnt, sich für Poesie zu interessieren, und schafft es sogar, seine große Liebe Beatrice Russo mit seinen Gedichten zu beeindrucken.

Frankreich/Italien/Belgien 1994; Regie: Michael Radford; Buch: Michael Radford, nach einem Roman von Antonio Skármeta; Kamera: Franco Di Giacomo; DarstellerInnen: Philippe Noiret (Pablo Neruda), Massimo Troisi (Mario Ruoppolo), Maria Grazia Cucinotta (Beatrice Russo) u.a.; (DCP; Farbe; 104min; italienisch-spanische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Sa 22.08. um 19.30 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.00 Uhr // Konzertbeginn: 19.30 Uhr BELLA CiAO DAS FESTIVAK DER ITAL. ARBEITER & PROTESTSONGS. // Filmbeginn: ca 20.45 Uhr

ACHTEINHALB

R: Federico Fellini / OmU

Filmregisseur Guido Anselmi befindet sich privat und künstlerisch in einer tiefen Krise. Genervt von seinen Produzenten, seiner Frau und seiner Geliebten, versucht er Inspiration für seinen nächsten Film zu finden. Während er den Drehbeginn immer wieder aufschiebt, reflektiert er über seine Kindheit, seine Beziehungen zu Frauen, sein Verhältnis zur Kunst und die Missstände in der Filmbranche. (aus: babylonberlin.eu)
Im amüsanten und vielschichtigen Selbstporträt geht Fellini schonungslos mit seinesgleichen und dem Kino ins Gericht; ein Dokument der Ratlosigkeit, zugleich aber auch ein Stück filmischer Selbsttherapie.

Italien 1963; Regie: Federico Fellini; Buch: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano & Brunello Rondi; Kamera: Gianni Di Venanzo; DarstellerInnen: Marcello Mastroianni (Guido Anselmi), Claudia Cardinale (Claudia), Anouk Aimée (Luisa Anselmi) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 138min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN)

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So 23.08. um 19.30 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 19.00 Uhr // Konzertbeginn: 19.30 Uhr GROOViNG TANGO QUiNTET - ARTiSTS IN RESiDENCE - Konzert // Filmbeginn: ca 20.45 Uhr

LA NOTTE

DIE NACHT

R: Michelangelo Antonioni / OmU

Es mag zwar nur ein kurzer Auftritt sein, den Bernhard Wicki zu Beginn des Films als sterbender Schriftsteller Tommaso hinlegt, der von seinen Freunden Giovanni und Lidia im Krankenhaus besucht wird – doch sind diese Minuten bestimmend. Eine Beziehung, die sich in Auflösung befindet, geradezu mikroskopisch von allen Seiten betrachtet und untersucht in nur einer einzigen, titelgebenden Nacht. Antonioni verzichtet auf klassische Erzähldramaturgie, Psychologisierung oder Erklärungen, er verfolgt die Bewegungen seiner Figuren wie auf einem Schachbrett, von einer Position zur nächsten. Vom Krankenhaus führt der Weg über prunkvolle Partys und Empfänge in die tristen Vororte Mailands – man verliert sich und begegnet sich doch wieder, vielleicht, im nächsten Morgengrauen. (Florian Widegger, filmarchiv.at)

Italien/Frankreich 1961; Regie: Michelangelo Antonioni; Buch: Michelangelo Antonioni, Ennio Flaiano, Tonino Guerra; Kamera: Gianni Di Venanzo; DarstellerInnen: Marcello Mastroianni (Giovanni Pontano), Jeanne Moreau (Lidia Pontano), Monica Vitti (Valentina Gherardini), Bernhard Wicki (Tommaso Garani) u.a.; (DCP; 1:1,66; Schwarzweiß; Mono; 122min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Mo 24.08. um 19.15 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 18.45 Uhr // Konzertbeginn: 19.15 Uhr HOT CLUB DU NAX: DJANGO REINHARD MEETS STEPHANE GRAPELLi . // Filmbeginn: ca 20.30 Uhr

SATYRICON

R: Federico Fellini / OmU

Auf dem Romanfragment von Petronius basierende erotische Abenteuer der Römer Encolpius und Ascyltus, die um die Gunst des Lustknaben Gitone rivalisieren. Sie nehmen an dem in einem Thermalbad stattfindenden Gastmahl des reichen Trimalchio teil, irren durch Vorstädte und Hurenhäuser und erleben ein Scheinbegräbnis des Hausherrn. An einem Strand erwacht, werden sie auf das Piratenschiff des Lichas von Tarent geschleppt. Gerettet, erleben sie mit einer orientalischen Sklavin die Liebe zu dritt. (nach: kino.de)

Italien/Frankreich 1969; Regie: Federico Fellini; Buch: Federico Fellini, Bernardino Zapponi, Brunello Rondi, nach einem Buch von Petronius; Kamera: Giuseppe Rotunno; DarstellerInnen: Martin Potter (Encolpio), Hiram Keller (Ascilto), Max Born (Gitone) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 138min; italienisch-lateinische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Di 25.08. um 19.15 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 18.45 Uhr // Konzertbeginn: 19.15 Uhr FLO: FLORiANA CANGiANO. ITALiENiSCHER FOLK & POP. NEAPEL // Filmbeginn: ca 20.30 Uhr

LA GRANDE BELLEZZA

R: Paolo Sorrentino / OmU

Rom im sommerlichen Glanz. Jep Gamberdella genießt das mondäne Leben der Stadt in vollen Zügen, er ist auf allen Empfängen und Festen zu sehen und gefragt. Der erfolgreiche Journalist und unverbesserliche Verführer hat in seiner Jugend einen Roman geschrieben, der ihm einen Literaturpreis und den Ruf eines frustrierten Autors eingebracht hat. Er verbirgt seine Ratlosigkeit hinter einer zynischen, nüchternen Haltung und betrachtet die Welt mit bitterem Durchblick. Doch Jep, der gleichgültige Beobachter, träumt manchmal davon, wieder zu schreiben.
Niemand präsentiert die Symptome der Wohlstandsgesellschaft so elegant wie Paolo Sorrentino in LA GRANDE BELLEZZA, einer meisterhaften Hommage an Fellinis Filme LA DOLCE VITA und ROMA. (nach: arthouse.ch; nzz.ch)

Italien/Frankreich 2013; Regie: Paolo Sorrentino; Buch: Paolo Sorrentino & Umberto Contranello; Kamera: Luca Bigazzi; Schnitt: Cristiano Travaglioli; DarstellerInnen: Toni Servillo (Jep Gambardella), Carlo Verdone (Romano), Sabrina Ferilli (Ramona) u.a; (DCP; 1:2,35; Farbe; 142min; italienische ORI­GINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Mi 26.08. um 19.15 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 18.45 Uhr // Konzertbeginn: 19.15 Uhr JACK MARSiNA & FLOs JAZZCASiNO: VOLARE. SPECIAL GUEST: STEFANiE VEiT VOC. // Filmbeginn: ca 20.30 Uhr

IL TRADITORE

IL TRADITORE - ALS KRONZEUGE GEGEN DIE COSA NOSTRA

R: Marco Bellocchio / OmU

Tommaso Buscetta ist kein Sympathieträger, eher eine Mischung aus Macho und Gangster. Buscetta gehörte der mittleren Ebene der sizilianischen Mafia an, und war in Brasilien tätig, als in Sizilien der zweite Mafiakrieg zwischen den rivalisierenden Clans Hunderte Opfer kostete – darunter auch die Söhne Buscettas. Nach seiner Verhaftung und Auslieferung an Italien entschließt sich der Gangster angesichts seiner aussichtslosen Lage mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Auf seine Aussage geht die Verhaftung von 366 Mafiosi in den 80ern zurück. (nach: viennale.at)

Italien/Frankreich/Deutschland/Brasilien 2019; Regie: Marco Bellocchio; Buch: Marco Bellocchio, Valia Santella u.a.; Kamera: Vladan Radovic; DarstellerInnen: Pierfrancesco Favino (Tommaso Buscetta), Luigi Lo Cascio (Totuccio Contorno), Fausto Russo Alesi (Giovanni Falcone) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 145min; italienisch-sizillianisch-portugiesisch-englische ORI­GINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Do 27.08. um 19.15 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 18.45 Uhr // Konzertbeginn: 19.15 Uhr KLiNGZEUG SPiELEN ANTONiO ViVALDi . // Filmbeginn: ca 20.30 Uhr

C’ERA UNA VOLTA IL WEST

ONCE UPON A TIME IN THE WEST (SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD)

R: Sergio Leone / OmU

Ein kleiner Bahnhof mitten im Westen. Drei Männer in langen Mänteln tauchen auf, bringen sich in Position und warten. Warten auf jemanden, der mit dem nächsten Zug anreisen soll. Der Zug kommt, und als er die Station wieder verlässt, ertönen Töne aus einer Mundharmonika. Ein Mann steht den Dreien gegenüber und nach kurzem Geplänkel liegen diese tot am Boden. „Harmonica“ hingegen macht sich mit den Pferden seiner Gegner auf den Weg, er ist auf der Suche nach Frank...

Italien/USA 1968; Regie: Sergio Leone; Buch: Sergio Donati & Sergio Leone, nach einer Geschichte von Dario Argento, Bernardo Bertolucci & Sergio Leone; Kamera: Tonino Delli Colli; Musik: Ennio Morricone; DarstellerInnen: Claudia Cardinale (Jill McBain), Henry Fonda (Frank), Jason Robards (Manuel „Cheyenne” Gutiérrez), Charles Bronson (Harmonica), Gabriele Ferzetti (Morton – Railroad Baron) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 165min; englische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Fr 28.08. um 19.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 18.45 Uhr // Konzertbeginn: 19.00 Uhr DONAUWELLENREiTER SPiELEN GiAN MARiA TESTA // Filmbeginn: ca 20.30 Uhr

LA DOLCE VITA

R: Federico Fellini / OmU

Die Bestandsaufnahme einer sich im Amüsement verlierenden Gesellschaft des Überflusses. Fellinis Rigorismus zeigt Leere, Ekel, Überdruss und Einsamkeit unter der Oberfläche einer Welt, die sich feiert, als wäre sie ganz und heil: Fresko einer Epoche, vom lügenhaften Klischee als „glückliche fünfziger Jahre” verklärt. Atemlos hellwach beutelt Fellini die Wirklichkeit einer Großstadt wie ein schauriges, schäbiges Märchen in virtuosen Synkopen von Ekstase und Ernüchterung aus dem Ärmel. Roms Aristokratie spielt sich selbst, aber die Via Veneto ist im Studio errichtet. Mit Fellinis voll entfaltetem Stil optischer Unruhe und akustischer Beunruhigung korrespondiert das Zerbrechen der „Erzählung” in ein Mosaik nervöser Episoden. Dubios, hektisch, auseinanderstrebend bevölkern die Personen in heterogenen und schwarzweißen Breitwandkompositionen die Leinwand. Zentrifugaler Tanz der Chimären: Fellinis Macht, das Chaos, die mittelpunktlos verströmende Fülle an Leben in Bilder umzusetzen. (H.T., filmmuseum.at)

Italien/Frankreich 1960; Regie: Federico Fellini; Buch: Federico Fellini, Ennio Flaiano, Tullio Pinelli u.a.; Kamera: Otello Martelli; DarstellerInnen: Marcello Mastroianni (Marcello Rubini), Anita Ekberg (Sylvia), Anouk Aimée (Maddalena), Lex Barker (Robert - marito di Sylvia) u.a.; (DCP; 1:2,35; Schwarzweiß; 174min; italienisch-englisch-französisch-deutsche ORI­GINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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Sa 29.08. um 19.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 18.45 Uhr // Konzertbeginn: 19.15 Uhr i CANZONiERE GRECANICO SALENTiNO - MUSiK VOM ABSATZ DES STiEFELS // Filmbeginn: ca 20.30 Uhr

A HIDDEN LIFE

EIN VERBORGENES LEBEN

R: Terrence Malick / OmU

EIN VERBORGENES LEBEN erzählt die reale Geschichte des österreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der nach seiner Einberufung im Jahr 1943 den Kriegsdienst in der Wehrmacht aus religiösen Gründen verweigerte und deshalb wegen „Wehrkraftzersetzung” hingerichtet wurde. Ein leises und bewegendes Bekenntnis für eine Ethik des Widerstands und des reinen Gewissens.

Deutschland/USA 2019; Regie & Buch: Terrence Malick; Kamera: Jörg Widmer; DarstellerInnen: August Diehl (Franz Jägerstätter), Valerie Pachner (Franziska Jägerstätter), Bruno Ganz (Richter Lueben), Karl Markovics (Major), Franz Rogowski (Waldland), Maria Simon (Resie Schwaninger), Ulrich Matthes (Lorenz Schwaninger), Matthias Schonaerts (Herder), Tobias Moretti (Vikar Ferdinand Fürthauer), Sophie Rois (Tante Walburga) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe & Schwarzweiß; 173min; englisch-deutsch-italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

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So 30.08. um 19.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

Einlass: 18.45 Uhr // Konzertbeginn: 19.00 Uhr i CANZONiERE GRECANICO SALENTiNO - PiZZiCA MUSiK VOM ABSATZ DES STiEFELS // Filmbeginn: ca 20.30 Uhr

ZORBA THE GREEK

ALEXIS SORBAS

R: Michael Cacoyannis / OmU

Basil hat auf Kreta ein Stück Land mit einem verlassenen Braunkohlebergwerk geerbt, mit dem er nun sein Glück versuchen will. Bei der Anreise trifft er auf Zorba, der ihm seine Hilfe anbietet. Doch das Bergwerk ist nicht mehr abbaufähig. Aber statt darüber zu trauern, lehrt Zorba Basil „seinen” Tanz, den Sirtaki.
Auch heute noch atmet die vom Klang der Buzuki geprägte Musik von Mikis Theodorakis die Frische der Authentizität.

USA/GR 1964; Regie & Buch: Michael Cacoyannis, nach der Romanvorlage „The Life and Times of Alexis Zorba” von Nikos Kazantzakis; Kamera: Walter Lassally; Musik: Mikis Theodorakis; DarstellerInnen: Anthony Quinn (Alexis Zorba), Alan Bates (Basil), Irene Papas (Witwe) u.a.; (DCP; 1:1,85; Schwarzweiß; Mono; 142min; englische ORGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).

 

 



Fr 31.07. um 19.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

JOSEF HADER & ALFRED DORFER & MICHAEL KÖHLMEIER // ZEUGHAUS. BENEFIZ


Sa 01.08. um 20.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

LA STRADA

R: Federico Fellini

Einlass: 19.45 Uhr // Konzertbeginn: 20.00 Uhr ENSEMBLE COMBO CAM & ALBiN PAULUS: O DU LIEBER AUGUSTiN // Filmbeginn: ca 21.30 Uhr


So 02.08. um 20.15 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

MISTER UNIVERSO

R: Tizza Covi & Rainer Frimmel

Einlass: 19.45 Uhr // Konzertbeginn: 20.15 Uhr GROOVING TANGO QUiNTETT ARTISTS IN RESIDENCE // Filmbeginn: ca 21.30 Uhr


Mo 03.08. um 20.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

LADRI DI BICICLETTE

R: Vittorio De Sica

Einlass: 19.30 Uhr // Konzertbeginn: 20.00 Uhr JÜTZ: TANZMUSiK FüR DiE SEELE. spielerisch umwerfend neue volksmusik. // Filmbeginn: ca 21.15 Uhr


Di 04.08. um 20.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

ROMA CITTÀ APERTA

R: Roberto Rossellini

Einlass: 19.30 Uhr // Konzertbeginn: 20.00 Uhr RiCCARDO TESi & BANDiTALiANA tanzbare Kunstmusik - TOSKANA. // Filmbeginn: ca 21.15 Uhr


Mi 05.08. um 20.00 Uhr Open Air Kino & Konzerte im Zeughaus

HABEMUS PAPAM

R: Nanni Moretti

Einlass: 19.30 Uhr // Konzertbeginn: 20.00 Uhr JACK MARSiNA & FLO‘S JAZZCASINO - Gast: Heidi Erler. // Filmbeginn: ca 21.15 Uhr






Open Air Kino und Konzerte im Zeughaus
Fr 31. Juli bis
So 30. August 2020


Eine Gemeinschaftsveranstaltung von Cinematograph/Leokino, und
Tiroler Landesmuseen.


Online Platzreservierung (erforderlich für Open Air Kino und Konzerte im Zeughaus) www.treibhaus.at

- Kultursommer im Zeughaus Tiroler Landesmuseen - Zeughaus