08/2019





Do 8. August - 20.35 Uhr Leokino


AVA

Regie: Léa Mysius

Die 13-jährige Ava verbringt den Sommer mit ihrer alleinerziehenden Mutter und der kleinen Schwester an der französischen Atlantikküste. Doch die Idylle trügt. Mitten im Urlaub erfährt Ava von ihrem Arzt, dass sie bald erblinden wird. Während die Mutter mit dieser Diagnose überfordert ist, stellt sich Ava auf ihre Weise der unheilbaren Erkrankung. Ava versucht, noch so viel wie nur möglich von der Welt (visuell) in sich aufzusaugen, während zeitgleich ihre Sehkraft abnimmt. Auf der Suche nach intensiven Erfahrungen, begegnet sie dem Hund Lupo, der sie mit dem 18-jährigen Roma Juan zusammenbringt. „Sein Gesicht nicht zu sehen, hätte mich umgebracht“, schreibt Ava in ihr Tagebuch. Gemeinsam mit Juan erlebt sie wilde Abenteuer, verärgert und beklaut Touristen am Strand, entdeckt ihre Sexualität.


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Die Projektleiterinnen von kinovi[sie]on wurden bei den FrauenFilmTagen in Wien 2018 mit dem Ehrenpreis* ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit 2012 in Kooperation mit dem Netzwerk Frauen-Arbeit-Film für besonderes Engagement im Bereich Frauen – Gesellschaft – Film vergeben.
* Ehrenpreis Frauenfilmtage




kinovi[sie]on wird unterstützt von:
Stadt Innsbruck, Land Tirol
In Kooperation mit:  Renner-Institut



kinovi[sie]on – ein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. kinovi[sie]on präsentiert monatlich künstlerisch anspruchsvolle Filme von Regisseurinnen, die sonst nicht in Tirol zu sehen wären. Zudem fokussiert kinovi[sie]on – mit einem kritischen Blick – frauenpolitisch relevante Themen: kinovi[sie]on versucht auf die nach wie vor bestehende Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen, auf die Diskriminierung von marginalisierten Gruppen hinzuweisen, Unterdrückungsmechanismen aufzuzeigen und unterschiedliche Lebenskonzepte von Frauen sichtbar zu machen.
Nach Maßgabe der finanziellen Mittel werden Regisseurinnen und Referentinnen für Publikumsgespräche bzw. Impulsreferate eingeladen, um die Filmpräsentationen in filmtheoretische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge einzubetten und zu diskutieren.
kinovi[sie]on ist österreichweit einzigartig und erreicht jährlich durchschnittlich 1.100 BesucherInnen.


Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@leokino.at





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