03/2018
8. März 2018
Internationaler Frauentag
Den zeitlichen Bogen von 1968 bis in die Gegenwart spannend, präsentiert kinovi[sie]on vier mehrfach ausgezeichnete Filme von außergewöhnlichen Regisseurinnen: Ula Stöckls Spielfilm NEUN LEBEN HAT DIE KATZE – mittlerweile ein Kultfilm – und Mary Dores Dokumentarfilm SHE´S BEAUTIFUL WHEN SHE’S ANGRY beleuchten die Zweite Frauenbewegung und die sexuelle Revolution auf je unterschiedliche Weise. LIPSTICK UNDER MY BURKHA von Alankrita Shrivastava zeigt durchaus humorvoll den Kampf um (sexuelle) Gleichberechtigung von Frauen im Indien der Gegenwart und 52 TUESDAYS von Sophie Hyde begleitet tagebuchartig eine queere Transformation und Selbstfindung.
Nach diesem bunten Filmreigen feiern wir den Start ins 14. kinovi[sie]ons-Jahr, die Verleihung des Ehrenpreises 2018 der FrauenFilmTage Wien sowie den Internationalen Frauentag im Foyer des LEOKINO mit dem queer-feministischen Djane-Duo YOLO Collective.
18.00 Uhr Leokino 1
NEUN LEBEN HAT DIE KATZE
Regie: Ula Stöckl
BRD 1968 | DCP | Farbe | 92 min | dt. OF
19.00 Uhr Leokino 2
SHE´S BEAUTIFUL WHEN SHE’S ANGRY
Regie: Mary Dore
Tirolpremiere
USA 2014 | DCP | Farbe & S/W | 92 min | engl. OF mit dt. UT
20.15 Uhr Leokino 1
LIPSTICK UNDER MY BURKHA
Regie: Alankrita Shrivastava
Österreichpremiere
Indien 2016 | DCP | Farbe | 117min | Hindi mit engl. UT
21.00 Uhr Leokino 2
52 TUESDAYS
Regie: Sophie Hyde
Tirolpremiere
Australien 2014 | DCP | Farbe | 109 min | engl. OF mit dt. UT
[mehr...]
kinovi[sie]on Newsletter - Info und Anmeldung hier
kinovi[sie]on wird unterstützt von:
Stadt Innsbruck, Land Tirol, Bundesministerium Frauen Gesundheit
In Kooperation mit: Renner-Institut, Österreichische Hochschülerschaft Referat für Frauen Gleichbehandlung und Queer, SPÖ-Frauen, Die Grünen Tirol, Autonomes FrauenLesbenZentrum, Identities Queer Film Festival Wien.
kinovi[sie]on – ein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. kinovi[sie]on präsentiert monatlich künstlerisch anspruchsvolle Filme von Regisseurinnen, die sonst nicht in Tirol zu sehen wären. Zudem fokussiert kinovi[sie]on – mit einem kritischen Blick – frauenpolitisch relevante Themen: kinovi[sie]on versucht auf die nach wie vor bestehende Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen, auf die Diskriminierung von marginalisierten Gruppen hinzuweisen, Unterdrückungsmechanismen aufzuzeigen und unterschiedliche Lebenskonzepte von Frauen sichtbar zu machen.
Nach Maßgabe der finanziellen Mittel werden Regisseurinnen und Referentinnen für Publikumsgespräche bzw. Impulsreferate eingeladen, um die Filmpräsentationen in filmtheoretische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge einzubetten und zu diskutieren.
kinovi[sie]on ist österreichweit einzigartig und erreicht jährlich durchschnittlich 1.100 BesucherInnen.
Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@leokino.at
|
|