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HA’BERECH

AHEDS KNIE

R: Nadav Lapid

„Herzzerreißend”, „nervös und intensiv”, so die französischen Medien über Nadav Lapids neuen Film, der in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde.
Vor Wut schäumend rechnet Nadav Lapid mit der Doppelmoral der israelischen Kulturindustrie ab. Y, der Filmemacher in dieser autofiktionalen Verzweiflungstat, reist in die Wüste Negev, um einen älteren Film zu präsentieren, und wird schnell mit zensorischen Maßnahmen des Kulturministeriums konfrontiert. Zunehmend beschwören Protagonist und Film einen eruptiven Weltekel, der von der Krankheit der Mutter (Lapids Mutter, die langjährige Editorin seiner Filme, verstarb 2018) und den tiefen Narben des Krieges geprägt ist. Freiheit bleibt eine Illusion, die nur dann aufflackert, wenn Musik in der Wüste ertönt. Alles andere ist längst vertrocknet. (aus: viennale.at)

Frankreich/Deutschland/Israel 2021; Regie & Buch: Nadav Lapid; Kamera: Shaï Goldman; Darsteller:innen: Avshalom Pollak, Nur Fibak, Lidor Edri u.a.; (DCP; 110min; hebräische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
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