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DER STOFF, AUS DEM TRÄUME SIND

R: Michael Rieper & Lotte Schreiber

Terrassenhaussiedlung, Graz; P.K.W. – Projekt Kooperatives Wohnen, Raaba; Ökosiedlung Gärtnerhof, Gänserndorf; Cohousing Lebensraum, Gänserndorf; Wohnprojekt Wien; Willy*Fred, Linz: Selbstverwalteter Wohnbau in Österreich hat viele Gesichter. Und eine lange Geschichte. DER STOFF, AUS DEM TRÄUME SIND, ein Dokumentarfilm von Michael Rieper (Architekt und Grafikdesigner) und Lotte Schreiber (Filmemacherin und Künstlerin), begibt sich auf die Suche nach alternativen Wohnformen in Österreich und stellt sechs ausgewählte Projekte vor, Meilensteine selbstorganisierten Wohnens von 1975 bis 2015.
In Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern gehen die beiden Filmemacher unter anderem der Frage nach, inwieweit die individuellen Wunschvorstellungen nach selbst- und mitbestimmtem Wohnen der Praxis des Zusammenlebens standhalten. Dabei werden auch die unterschiedlichen Strategien beleuchtet, die den einzelnen Wohnprojekten zugrunde liegen, etwa in der Frage der Eigentumsverhältnisse. Diese reichen vom persönlichen Wohnungseigentum über das bewährte Genossenschaftsmodell bis hin zum ausgeklügelten Gemeinschaftsmodell des Mietshäusersyndikats. DER STOFF, AUS DEM TRÄUME SIND gibt zudem Einblick in die alltäglichen Diskussionen und Konflikte, die das Leben im Kollektiv mit sich bringt.
(nach: Programmheft; stadtkinowien.at)
„Anhand von sechs Meilensteinen selbstorganisierten und selbstverwalteten Wohnbaus in Österreich nähert sich der Dokumentarfilm von Michael Rieper und Lotte Schreiber auf facettenreiche Art an die unterschiedlichen Themen kooperativer Wohnprozesse von 1975 bis heute an. Sie (…) sprechen mit BewohnerInnen des Wohnprojekts Wien über den Entstehungs- und Planungsprozess und lassen sich von den Linzer AktivistInnen des Projekts Willy*Fred erzählen, wie sich Häuser vom Immobilienmarkt frei kaufen lassen. Darüber hinaus gibt der Film Einblick in die alltäglichen kleinen wie großen Errungenschaften, Diskussionen und Konflikte, die das Leben im Kollektiv mit sich bringt.” (aut)
„Der Film ist erfreulich kurzweilig, aufschlussreich und kommt ohne Fachvokabular aus. Er konzentriert sich auf die Bewohner*innen und wird komplettiert mit historischen Aufnahmen und Aussagen von Architekt*innen. Er ist atmosphärisch dicht, hat seine heiteren Momente, er ist wichtig, um eine fundierte Diskussion anzustoßen.”
(Haubentaucher)

Österreich 2019; Regie & Buch: Michael Rieper & Lotte Schreiber; Idee: Michael Rieper; Kamera: Johannes Hammel; Dramaturgie und Montage: Elke Groen; Musik: Luca Pivetz; (DCP; Farbe; 75min).


  
Filmplakat