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Keine Spielzeit in dieser Woche


BEWEGUNGEN EINES NAHEN BERGS

R: Sebastian Brameshuber

Ein aufgelassenes Industriegelände unweit des steirischen Erzbergs: Hier führt ein Selfmade-Mechaniker einen Handel mit gebrauchten Autos und Ersatzteilen zwischen Österreich und seiner alten Heimat Nigeria. Während er für sich allein und mit wundersamer Gelassenheit sein Tagwerk verrichtet, beginnen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu überlagern. BEWEGUNGEN EINES NAHEN BERGS von Sebastian Brameshuber vermittelt in konzentrierter Form, was seine Arbeit auszeichnet; zugleich ist der Film mehr als nur das Dokument dieser Fertigkeiten – er verwebt das Sichtbare mit dem Unsichtbaren, den Mythen und Geschichten, die die materielle Welt umgeben und sie durchdringen. (nach: filmgarten.at)
„Eine tiefgründige menschliche Doku, die unter dem Deckmantel der Geschichte über einen Mann und seine Arbeit eine ganze Reihe von Fragen aufwirft, darunter auch über Rasse, Klasse, Geographie, politische Ökonomie oder Kolonialismus. Gleichzeitig ist BEWEGUNGEN EINES NAHEN BERGS wunderschön anzusehen – dank der hinreißenden Kamera von Klemens Hufnagl, der auf zumeist breite Einstellungen setzt und mit verschiedenen Formaten und unterschiedlicher Körnigkeit experimentiert.” (Ubiquarian)
„Wir zeichnen einen Film aus, der es vermag, aus einer präzisen und konzentrierten Beobachtung eine vielschichtige Erzählung zu weben: von Menschen- und Warenbewegungen, von den ökonomischen und ökologischen Kreisläufen einer krisenhaften Industriearbeitsgesellschaft, und den mythischen Legenden, die sie befeuern. Dimensionen der Welt, die der Film in einem berührenden Portrait auf ein menschliches Maß bringt, in Bildern, die ihren Fokus an die Materialität unserer Gegenwart legen, und zugleich den Blick weiten für das, was jenseits ihrer Ränder liegt.” (Juryentscheidung „Crossing Europe 2019”)
- Grand Prix, Cinéma du Réel 2019; Best Cinematography, Diagonale 2019; Local Artist Award, Crossing Europe 2019



Österreich/Frankreich 2019; Regie & Buch: Sebastian Brameshuber; Kamera: Klemens Hufnagl; Schnitt: Dane Komljen & Sebastian Brameshuber; Mitwirkende: Clifford Agu, Magnus Ogbonna, Ferenc Sütöri, Ibolya Farkas, Gusztav Horváth, Sarlem Rasuli, Mladen Mladonov, Iliyan Tudorov u.a.; (DCP; 1:1,85; 85min; englisch-deutsche ORIGINALFASSUNG – teils in Igbo – MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat