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COCOTE

R: Nelson Carlo De Los Santos Arias

Der Gärtner Antonio reist zum Begräbnis seines Vaters in seine Hei­mat, wo er als Evangelikaler plötzlich gezwungen ist, an religiösen Ze­re­­monien teilzunehmen, die seinen Vorstellungen zuwider laufen. Zudem sinnt der Rest der Familie nach Rache am Mörder des Vater.
COCOTE beschreibt in eindringlichen Bildern unauflösbare Gegen­sätze einer zerrissenen Gesellschaft und - Bester Spielfilm beim Internationalen Filmfestival Innsbruck 2018: „Filmpreis des Landes Tirol”
Jury-Begründung: „Wir haben uns für einen Film entschieden, dessen Regisseur wie ein Jazzmusiker arbeitet, einer, der nichts zweimal spielt. Sein erster Spielfilm ist eine schillernde Collage aus Stilen und An­sätzen, in der sich jede Szene – praktisch jede Einstellung – von der vorherigen unterscheidet. Das Ergebnis ist eine belebende, wenn auch etwas anstrengende Parade, bei der die stilistische Dynamik des Filmemachers die einzige Konstante ist.“

Dominikanische Republik/Argentinien/Deutschland/Qatar 2017; Regie, Buch & Schnitt: Nelson Carlo De Los Santos Arias; Kamera: Roman Kasseroller; DarstellerInnen: Vicente Santos (Alberto), Yuberbi De La Rosa (Patria), Judith Rodríguez Perez (Karina), Pepe Sierra (Martínez), Isabel Spencer (Chave) u.a.; (DCP; 1:1;85; Farbe & Schwarzweiß; 106min; spanische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat