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SUZANNE

DIE UNERSCHÜTTERLICHE LIEBE DER SUZANNE

R: Katell Quillévéré

Suzanne und ihre jüngere Schwester Maria haben eine besondere Verbindung zueinander. Nach dem frühen Tod der Mutter wachsen sie bei ihrem Vater auf. Nicolas Merevsky arbeitet als LKW-Fahrer und versucht trotz häufiger Abwesenheiten seinen Töchtern so etwas wie familiäre Geborgenheit zu geben. Als Suzanne mit 17 schwanger wird und das Kind unbedingt behalten will, kann der Zorn des Vaters an ihrer Entscheidung nichts mehr ändern. Die Familie wird größer, die Jahre vergehen. Plötzlich verliebt sich Suzanne Hals über Kopf in Julien, einen Kleinkriminellen. Sie verlässt ihre Familie und folgt Julien in eine ungewisse Zukunft. „Die klarsichtigen Überlagerungen von romantischer ‚amour fou‘, trister Realität und familiärer Verbundenheit verleihen dem kleinen Drama unerwarteten Tiefgang und eine fast lyrische Qualität. Man hat das seltene Gefühl, dem Leben bei der Arbeit zu zusehen.“ (Birgit Roschy in: www.epd-film.de)
Katell Quillévéré erzählt in SUZANNE, ihrer zweiten Kinoarbeit, die Lebensgeschichte zweier Schwestern in kurzen Episoden knapp verdichtet und elliptisch. Die Regisseurin überlässt es dem Publikum, Lücken in den Biographien zu ergänzen und über „große Gefühle“ nachzudenken. Völlig unsentimental und ohne Pathos inszeniert sie das Psychogramm einer Frau, deren Liebe nahezu bis zur totalen Selbstaufgabe geht, und Sara Forestier verkörpert Suzanne mit schlafwandlerischer Leichtigkeit. Mit Nina Simones Version von Leonard Cohens titelgebendem Song endend, „lässt uns [dieser Film] eineinhalb Stunden lang dabei zuschauen, wie Sara Forestier mit ihrem Schicksal tanzt.“ (Andreas Kilb in: FAZ)
„Ein wunderbares Darsteller-Ensemble [sic] stand Regisseurin Katell Quillévéré zur Verfügung, das sie mit einer perfekten Inszenierung zu nahezu dokumentarisch echten Leistungen führte. Die Verschlossenheit der Figuren zeigt sich in der Sparsamkeit der trefflichen Dialoge, der Reaktionen ohne viele Worte. Vieles wird nur angedeutet, Erklärungen findet der Zuschauer [und die Zuschauerin] dennoch in der Anlage mancher geheimnisvoller Bilder. Neben der inszenatorischen Kraft, dem großartigen Drehbuch und der Leistung der Darsteller [und Darstellerinnen] bestechen vor allem auch die außergewöhnlich gute Bildgestaltung und eine präzise Montage.“ (Jurybegründung FBW)

Auszeichnungen (Auswahl): Prädikat besonders wertvoll – Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW); Beste Schauspielerin (Sara Forestier), Special Jury Award und Special Artistic Achievement – Thessaloniki Film Festival 2013; Beste Nebendarstellerin (Adèle Haenel) – César Awards, Frankreich 2014; Beste Schauspielerin (Sara Forestier) – Festival du film francophone d’Angoulême 2013;

Frankreich 2013; Regie: Katell Quillévéré; Drehbuch: Katell Quillévéré, Mariette Désert; Kamera: Tom Harari; Schnitt: Thomas Marchand; Musik: Verity Susman; DarstellerInnen: Sara Forestier (Suzanne), Adèle Haenel (Maria), Francois Damiens (Nicolas), Paul Hamy (Julien), Lola Dueñas (Irène), Corinne Maisero (Éliane), u.a.m. (DCP; Farbe; 1:1,85; 94min; französische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
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