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IN PRINCIPIO ERANO LE MUTANDE

AM ANFANG WAREN DIE UNTERHOSEN

R: Anna Negri

Imma, Mitte Zwanzig, lebens- und liebeshungrig, wohnt in einem heruntergekommenen Viertel in Genua. Von Job zu Job, von Liebhaber zu Liebhaber, von Enttäuschung zu Enttäuschung ist sie unbeirrt auf der Suche nach der wahren Liebe und manövriert sich von einer brenzligen Situation in die nächste. Die großen und kleinen Missgeschicke, die Träume und Sehnsüchte, werden mit der besten Freundin Gina oder mit dem schwulen Nachbarn besprochen. Und eines Tages steht Immas Märchenprinz in Gestalt des Feuerwehrmanns Mateo vor ihr, doch bis zum Happyend ist es noch ein weiter, wirrer Weg, der sie bis nach Sizilien führt.
„Dieser Film ist eine große Entdeckung. […] Mit Augenzwinkern und verschmitzter Ironie wird uns das turbulente Leben der beiden jungen Frauen nahegebracht. Die fröhliche Unbekümmertheit, mit der sie sich aus den unmöglichsten Lagen befreien, wirkt ansteckend. Eigenwillige visuelle Einfälle erinnern an die beste italienische Filmtradition. Diese freche Komödie versprüht den Charme mediterraner Sinnlichkeit.“ (www.kulturinfo.ch)
Anna Negri, 1964 in Venedig geboren, führte selbst ein berufliches Wanderleben. 18-jährig ging sie nach Paris und arbeitete zunächst als Assistentin für verschiedene Regisseure, u. a. für Nagisa Oshima. Nach einem Studium an der Fine Arts Academy in Groningen, Holland, zog sie nach London, um ihr Ausbildung am London College und am Royal College of Arts abzuschließen. In London entstanden Kurzfilme und Arbeiten fürs Fernsehen. 1998 kehrte sie nach Italien zurück und begann, ihren ersten Langfilm zu realisieren: "Ich beschloß, einen Film zu machen, in dem ich die Stilelemente der italienischen Komödie mit dem Realismus des englischen Kinos verbinden und zugleich meine Lebenserfahrungen in Italien und England verarbeiten wollte. Einen Film, der ein wenig ironisch über die Beziehungen zwischen Männern und Frauen erzählt und zwar aus weiblicher Sicht - etwas äußerst Seltenes in Italien." (Anna Negri) Souverän verknüpft Anna Negri die erotischen Abenteuer von Imma und Gina mit Beschreibungen der Ernsthaftigkeit des Lebens, denen ein gewisses feministisches Engagement nicht abgesprochen werden kann.
IN PRINCIPIO ERANO LE MUTANDE feierte seine Premiere auf der Berlinale 1999. In Italien wurde die temperamentvolle Komödie zum Kassenschlager und machte die Hauptdarstellerin Teresa Saponangelo über Nacht zum Star. „In diesem Film […] gibt sie eine enorme Kostprobe ihrer schauspielerischen und komödiantischen Kraft, die an Roberto Benigni (La vita è bella / Das Leben ist schön, Down by Law) erinnert, in dessen Fußstapfen sie vor allem mimisch anzusiedeln wäre.“ (Jonas Littfers in: www.geowis.de)

Italien 1998; Regie: Anna Negri – nach dem Roman von Rossana Campo; Drehbuch: Rossana Campo, Ivan Cotroneo; Kamera: Giovanni Cavallini; Musik: Dominik Scherrer; DarstellerInnen: Teresa Saponangelo (Imma), Stefania Rocca (Gina), Filippo Timi (Tasca), Bebo Storti (Michele), Pao Pei Andreoli (Marco), u.a.m.; (35mm; 1:1,85; 90min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN). Auszeichnung: Città di Firenze Award – N.I.C.E. Festival 1999 (New York, San Francisco).