04/2017



8. April 2017
19.30 Uhr Leokino 2
WINDOW HORSES – THE POETIC PERSIAN EPIPHANY OF ROSIE MING

R: Ann Marie Fleming

Rosie Ming, eine junge Kanadierin mit chinesisch-iranischen Wurzeln, arbeitet in einem Fast-Food-Lokal und schreibt von ihrer Umgebung unbemerkt Gedichte. Nachdem sie einen ersten Band im Eigenverlag herausgegeben hat, durch den sie kurze Zeit später zu einem Poesie-Festival nach Shiraz eingeladen wird, ist die Aufregung groß. Die 20-jährige Rosie lebt noch bei ihren chinesisch-stämmigen Großeltern, die sie anfänglich nicht in den Iran reisen lassen wollen, aber die junge Dichterin setzt sich durch. Sie fliegt in das Land, aus dem ihr Vater stammt, und lernt dort nicht nur viel über persische Dichtung und iranische Politik sondern auch über sich selbst, ihre Herkunft und was es heißt, eine eigene Stimme als Frau und Dichterin in einem männlich-religiösen, politischen System einzusetzen. „WINDOW HORSES hits all the things that are important to me: it’s pro-girl, pro-tolerance, pro-diversity and PRO-ART!!”  (Sandra Oh, Koproduzentin von WINDOW HORSES).


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kinovi[sie]on wird unterstützt von:
Stadt Innsbruck, Land Tirol, Bundesministerium Frauen Gesundheit
In Kooperation mit:  Renner-Institut, Tricky Women 2017



kinovi[sie]on – ein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. kinovi[sie]on präsentiert monatlich künstlerisch anspruchsvolle Filme von Regisseurinnen, die sonst nicht in Tirol zu sehen wären. Zudem fokussiert kinovi[sie]on – mit einem kritischen Blick – frauenpolitisch relevante Themen: kinovi[sie]on versucht auf die nach wie vor bestehende Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen, auf die Diskriminierung von marginalisierten Gruppen hinzuweisen, Unterdrückungsmechanismen aufzuzeigen und unterschiedliche Lebenskonzepte von Frauen sichtbar zu machen.
Nach Maßgabe der finanziellen Mittel werden Regisseurinnen und Referentinnen für Publikumsgespräche bzw. Impulsreferate eingeladen, um die Filmpräsentationen in filmtheoretische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge einzubetten und zu diskutieren.
kinovi[sie]on ist österreichweit einzigartig und erreicht jährlich durchschnittlich 1.280 BesucherInnen.


Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@leokino.at





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