03/2012



kinovi[sie]on/spezial am 8. März 2012
7 Jahre kinovi[sie]on
101 Jahre Internationaler Frauentag


Unter dem Titel "prekäre Verhältnisse" präsentiert kinovi[sie]on am Internationalen Frauentag 2012 Filme von Regisseurinnen, die sich künstlerisch, kreativ und kritisch mit dem Thema "Frauen & Arbeit" auseinandersetzen. Im Fokus stehen: politische Arbeit und Friedensarbeit, Mehrfachbelastung gestern und heute, Ausbeutung im Billiglohnsektor mitten in Österreich, der Kampf um künstlerische Anerkennung einer ganzen Generation sowie ein ironisch-pointierter Blick auf den medialen Umgang mit Hartz IV.

+++ anschließend Fest im Foyer des Leokinos


17.30 Leo 1
STRUGGLE, Spielfilm von Ruth Mader: Ewas Erlebnisse als alleinerziehende Mutter aus Polen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt …

18.30 Leo 2
PRAY THE DEVIL BACK TO HELL, Dokumentarfilm von Gini Reticker über den mutigen Widerstand liberianischer Frauen, darunter die Friedensnobelpreisträgerinnen 2011 Leymah Gbowee und Ellen Johnson Sirleaf.
+ FRAUENLEBEN-FRAUENLOS

19.30 Leo 1
DAS TRAURIGE LEBEN DER GLORIA S., Spielfilm von Christine Groß und Ute Schall: „Bitterböse Komödie über starke Frauen in der Krise, zwischen Glamour und Hartz IV“ (www.salzgeber.de).

20.15 Leo 2
!WOMEN ART REVOLUTION, Dokumentarfilm von Lynn Hershman Leeson: 40 Jahre feministische Kunstpraxis in den USA von Judy Chicago bis zu den Guerilla Girls.

21.00 Leo 1
ADRIENN PÁL, Spielfilm von Ágnes Kocsis: Leben und Alltag der Krankenpflegerin Piroska ändern sich plötzlich, als …

Veranstaltungsort: LEOKINO, Anichstraße 36, Innsbruck
Ticketreservierung: 0512 / 560470



kinovi[sie]on wird unterstützt von: Stadt Innsbruck (Referat Frau, Familie und Senioren, Abteilung Kultur).
In Kooperation mit: Renner-Institut, SPÖ-Frauen, ÖH, AZW, Grüne Tirol, Grüne Innsbruck, Institut Pitanga.






kinovi[sie]on – ein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. kinovi[sie]on präsentiert monatlich künstlerisch anspruchsvolle Filme von Regisseurinnen, die sonst nicht in Tirol zu sehen wären. Zudem fokussiert kinovi[sie]on – mit einem kritischen Blick – frauenpolitisch relevante Themen: kinovi[sie]on versucht auf die nach wie vor bestehende Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen, auf die Diskriminierung von marginalisierten Gruppen hinzuweisen, Unterdrückungsmechanismen aufzuzeigen und unterschiedliche Lebenskonzepte von Frauen sichtbar zu machen.
Nach Maßgabe der finanziellen Mittel werden Regisseurinnen und Referentinnen für Publikumsgespräche bzw. Impulsreferate eingeladen, um die Filmpräsentationen in filmtheoretische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge einzubetten und zu diskutieren.
kinovi[sie]on ist österreichweit einzigartig und erreicht jährlich durchschnittlich 1.280 BesucherInnen.


Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@leokino.at





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