04/2005

2005-04-08
21.45 Uhr
BEST OF TRICKY WOMEN
R:
Leokino 2
2005-04-09
16.45 Uhr
In Anwesenheit der Regisseurin!
PASIR BERBISIK WHISPERING SANDS
R: Nan T. Achnas
Leokino 2
2005-04-09
21.15 Uhr
In Anwesenheit der Regisseurin!
YURISAI DAS LILIENFEST
R: Sachi Hamano
Leokino 2
2005-04-10
17.00 Uhr
...ING
R: Lee Eon-Hee
Leokino 2
2005-04-10
21.15 Uhr
In Anwesenheit der Regisseurin!
HO YUK LET´S LOVE HONG KONG
R: Yau Ching
Leokino 2



8. April: BEST OF TRICKY WOMEN
“Ob in Film oder Fernsehen, für Kids oder Grown-Ups, der Trickfilm boomt. [...] TRICKY WOMEN, das europaweit erste und einzige Animationsfilmfestival, das sich alle zwei Jahre speziell dem Trickfilmschaffen von Frauen widmet, ging bereits in die dritte Runde und präsentierte 2005 mit 111 Filmen an 4 Tagen wieder viele frische Impulse aus dem breiten Spektrum der Trickfilm-Erlebniswelt: von der beißenden Satire zum schrägen Kultfilm, vom experimentellen Computerdesign zur raffinierten Knetanimation.“ (culture2culture)
kinovi[sie]on präsentierte am 8. April TRICKY WOMEN mit 10 Trick- und Animationsfilmen erstmals in Innsbruck. Zu sehen waren u. a. Lassnigs letzter Film MARIA LASSNIG KANTATE, den sie gemeinsam mit Hubert Sielecki realisiert hat. Ihrem Kurzfilmschaffen der 70er Jahre war beim heurigen TRICKY WOMEN-Festival eine Retrospektive gewidmet. Weiters im Programm: der Preisträgerinnen-Film WIE GEWÜNSCHT von Anna Kalus und der TRICKY WOMEN-Trailer der Japanerin Maja Yonesho. Ihre Arbeit ÜKS UKS war in voller Länge zu sehen.
SUNSET STRIP, Kayla Parker, GB 1996, 3’30’’
ÜKS UKS, Maya Yonesho, JP 2003, 7’
MOUCHY / DIE FLIEGE, Renata Stranska, CZ 2004, 4’
ABOUT FIVE OR SIX, Stefanie Jordan, D 2003, 2’41’’
WIE GEWÜNSCHT, Anna Kalus, D 2003, 14’02’’, der Tricky Women 2005 Preisträgerinnenfilm
STRESSED, Karen Kelly, GB 1994, 6’30’’
GONE WITH THE WIND ODER EINE AMEISE WIE DU UND, Charlotte Wetzel, D 2004, 3’20’’
MARIA LASSNIG KANTATE, Maria Lassnig/Hubert Sielecki, A 1992, 8’

9. und 10. April: FOCUS ON ASIA
Beim 27. Festival International de Films de Femmes (Créteil/ Paris), dem ersten und größten Frauenfilmfestival Europas, wurde heuer im März unter dem Motto „Focus on Asia“ eine Reihe von insgesamt elf Filmen von Regisseurinnen aus Asien präsentiert. Daraus stellte kinovi[sie]on am 9. und 10. April vier filmische Leckerbissen im Leokino vor, die nicht nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt des Filmschaffens asiatischer Filmemacherinnen bieten, sondern auch in unterschiedliche Lebenswelten von vier asiatischen Ländern.
Mit „Focus on Asia“ präsentierte kinovi[sie]on innovative (Independent)Filme, voll Sensibilität und Kraft, die hierzulande leider nur äußerst selten in Kinos zu sehen sind.
Nan T. Achnas:
PASIR BERBISIK / WHISPERING SANDS
Indonesien 2001
Sachi Hamano (In Anwesenheit der Regisseurin!)
YURISAI / DAS LILIENFEST (Japan 2001)
Lee Eon-Hee:
...ING (Korea 2003)
Yau Ching:
HO YUK / LET’S LOVE HONG KONG (China-HK 2003)

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Mit Unterstützung von Land Tirol (JUFF Frauenreferat) und Stadt Innsbruck (Referat Jugend, Frau, Familie), Cine Tirol, Tapas Bar.
In Kooperation mit Renner-Institut, SPÖ Frauen Innsbruck, VSStÖ, Die Grünen.



Frau und Film - zwei Wörter, die aus lautlichen Gründen eine Verbindung eingehen - eine Verbindung zwar, aber leider eine einseitige, eine von Anfang an verschobene: Frau und Film bilden ein ungleiches Paar: er (der Film) zeigt – sie (die Frau: von Garbo bis Kidman) wird gezeigt. Nach wie vor, so erweckt es den Anschein, hat sich an diesem Verhältnis (aktiv/passiv) und seinen Zuschreibungen (männlich/weiblich) kaum etwas verändert. Die Filmindustrie, vor allem die Bereiche Regie und Produktion, sind weit von einer Gleichstellung der Geschlechter entfernt.

kinovi[sie]on – ein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. Der so genannte „weibliche Blick“ wird nicht auf typische Themen fokussiert, sondern geweitet, gesplittert gesehen. kinovi[sie]on stellt ein Prisma dieses Blicks dar und bietet der oft kontroversiellen Vielfältigkeit des Filmschaffens von Frauen Raum. Einzelne Filmpräsentationen werden durch Impulsreferate und Publikumsdiskussionen in gesellschaftspolitische und filmtheoretische Zusammenhänge eingebettet und diskutiert.



Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@leokino.at





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