02/2017


In zeitlicher Nähe zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (27.1.) präsentiert kinovi[sie]on am 8. 2. Cynthia Beatts dokumentarischen Spielfilm A HOUSE IN BERLIN, in dem sich individuelle und kollektive (Rekonstruktion von) Geschichte verschränken: „Brilliant auf eine verhaltene, fast Brecht‘sche Weise gedreht, sieht dieser Film von Cynthia Beatt aus, wie eine Mischung aus Fiktion und Non-Fiction und fordert unser ‚Allgemeinwissen‘ über die Genealogie des modernen Europa heraus.” (Evgeny Gusyatinski, Rotterdam International Film Festival)

Österreichpremiere in Anwesenheit der Regisseurin!

Mi 8.2. 18.30 Uhr im Leokino 2
A HOUSE IN BERLIN
EIN HAUS IN BERLIN
R: Cynthia Beatt / englische Originaldialoge mit deutschen UT und deutschsprachiger Erzählstimme


Stella, eine Literaturdozentin in Glasgow, erbt unerwartet ein Haus in Berlin, das ihrem Großonkel nach einem langen Restitutionsverfahren zugesprochen wurde. Diese Erbschaft wird zum Auslöser, um vor Ort in Berlin und Rotterdam nach Spuren ihrer Vorfahren zu suchen, die sie nicht kannte.


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kinovi[sie]on wird unterstützt von:
Stadt Innsbruck, Bundesministerium Frauen Gesundheit, Land Tirol
In Kooperation mit:  Renner-Institut



kinovi[sie]on – ein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. kinovi[sie]on präsentiert monatlich künstlerisch anspruchsvolle Filme von Regisseurinnen, die sonst nicht in Tirol zu sehen wären. Zudem fokussiert kinovi[sie]on – mit einem kritischen Blick – frauenpolitisch relevante Themen: kinovi[sie]on versucht auf die nach wie vor bestehende Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen, auf die Diskriminierung von marginalisierten Gruppen hinzuweisen, Unterdrückungsmechanismen aufzuzeigen und unterschiedliche Lebenskonzepte von Frauen sichtbar zu machen.
Nach Maßgabe der finanziellen Mittel werden Regisseurinnen und Referentinnen für Publikumsgespräche bzw. Impulsreferate eingeladen, um die Filmpräsentationen in filmtheoretische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge einzubetten und zu diskutieren.
kinovi[sie]on ist österreichweit einzigartig und erreicht jährlich durchschnittlich 1.280 BesucherInnen.


Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@leokino.at





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