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MARIA BY CALLAS

R: Tom Volf

   OmU

„Es leben zwei Menschen in mir. Ich möchte gern Maria sein, aber da ist auch die Callas, der ich gerecht werden muss. Ich versuche, mit beiden auszukommen.”
In den 50er-Jahren, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, war Maria Callas die unangefochtene Herrscherin der Opernwelt. 40 Jahre nach ihrem Tod gilt sie immer noch als die wichtigste Sopranistin des 20. Jahrhunderts. Ihre Stimme kennen selbst Menschen, die mit Oper sonst wenig anfangen können. Bekannt sind auch die Schattenseiten dieses Lebens auf dem Opern-Olymp: ein schwieriges Privatleben, sensations­gierige Journalisten, Depressionen, wachsende Probleme mit der Stim­me, die abgebrochene Vorstellung der „Norma”, die Nicht-Ver­län­ge­rung des Vertrages an der Met, ihr früher Tod mit 53 Jahren.
Tom Volf kuratierte bereits eine Ausstellung über Maria Callas und gab mehrere Bücher über sie heraus. Im Dokumentarfilm MARIA BY CALLAS zeigt er die Legende aus erster Hand. Seine Hauptquellen sind ein unveröffentlichtes Fernsehinterview sowie ihre Briefe und Gespräche mit Menschen, denen sie vertraute. (nach: programmkino.de)
„Tom Volf macht aus seiner Verehrung für ‚La Divina’ keinen Hehl. Sein akribisch recherchierter Film ist beinahe so elegant wie Maria Callas selbst. (…) Einige Arien werden komplett eingespielt und zeigen die Kraft und Dramatik ihrer ausdrucksvollen Stimme. Schon allein diese Töne und Bilder von den Bühnen der Welt machen den Film zum Muss für alle Opern- und Klassikfans.” (prokino.de)
„Elegant montiert Volf Auftritte und Selbstzeugnisse mit Ansichten der Orte, an denen sich dieses Leben zutrug. Die mondänen Rituale einer vergangenen Epoche leuchten in Schwarzweiß und anmutig gedämpften Pastelltönen wieder auf. So entsteht die schwelgerische Nä­he zu einem Mythos, der die Deutungshoheit über sich selbst nie aus der Hand geben muss.” (Gerhard Midding, epd-film.de)

Frankreich 2017; Regie & Buch: Tom Volf; Mitwirkende: Maria Callas, Aris­totle Onassis, Vittorio De Sica, Pier Paolo Pasolini, Luchino Visconti, Omar Sharif u.a.; Briefe gelesen von Fanny Ardant; (DCP; Farbe & Schwarzweiß; 113min; englisch-französisch-italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UN­TERTITELN).


  
Filmplakat