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BAR BAHAR

IN BETWEEN

R: Maysaloun Hamoud

Drei palästinensische Frauen mit israelischem Pass teilen sich in Tel Aviv eine Wohnung. Die schlagfertige Rechtsanwältin Laila stammt aus einer bürgerlich-säkularen Familie in Nazareth. Die Musikerin und DJane Salma kommt aus einer christlichen Familie aus einem Dorf in Nordgaliläa. Beide genießen das Leben und die Freiheiten einer weltoffenen Großstadt in vollen Zügen. Laila zieht es von Party zu Party und Salma kann in Tel Aviv relativ offen lesbisch leben. Als das dritte Zimmer frei wird und die gläubige Informatikstudentin Nour dort einzieht, scheinen Konflikte zwischen den ungleichen Frauen vorprogrammiert. Aber statt sich gegenseitig zu bekriegen, kämpfen sie gemeinsam gegen die Vorurteile einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft, gegen Misogynie und Homophobie in ihrer nächsten Umgebung, für ein selbstbestimmtes, angstfreies, erfülltes und lustvolleres Leben.
BAR BAHAR ist „stark, wunderschön, überwältigend, unvergesslich“ (Challenges), „ein engagierter Film, humorvoll und ergreifend mit einem unglaublichen Soundtrack“ (Sens Critique), „ein schlichtweg einzigartiger Film, inspiriert vom arabischen Frühling, in Toronto und San Sebastian mit Standing Ovations bedacht und mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet.“ (identities) Bei den Filmfestspielen 2017 überreichte Isabelle Huppert den „Women in Motion Young Talents Award“ mit folgenden Worten an Maysaloun Hamoud: “the free spirited and joyful women [Hamoud] portrays… are true heroines of our time”. (The Guardian). Das gilt wohl auch für die Regisseurin selbst, denn sie riskierte Anfeindungen und Drohungen sowohl von israelischer als auch von palästinensischer Seite.
Maysaloun Hamoud studierte „Middle Eastern History“ an der Hebrew University in Jerusalem bevor sie ihr Filmstudium an der Minshar School of Art mit Auszeichnung beendete. Sie ist Mitglied der Gruppe PALESTINEMA.

Auszeichnungen (Auswahl): Women in Motion Young Talents Award – Cannes 2017; Netpac Award – Toronto Intl. Film Festival (2016); Eroksi Youth Award, TVE-Another Look Award, CICAE Award – San Sebastian Intl. Film Festival (2016); Audience Award – Zagreb Intl. Film Festival (2016); Danny Lerner Award for a Debut Feature Film, Fedora Award for Artistic Achievement in an Israeli Feature Film, Audience Award – Haifa Intl. Film Festival (2016), Grand Prix & Audience Award – Festival D’Annonay (2017)

Israel, Frankreich 2016; Regie & Buch: Maysaloun Hamoud; Kamera: Itay Gross; Schnitt: Lev Goltser, Nili Feller; Originalmusik: M.G. Saad; Ton: Tully Chen; Darsteller_innen: Mouna Hawa (Laila), Sana Jammalieh (Salma), Shaden Kanboura (Nour), Mahmood Shalabi (Ziad), Henry Andrawes (Wissam), Ahlam Canaan (Dunya), u. a. m.; (DCP; Farbe; Cinemascope; Dolby 5.1; 102 min.; ARABISCHE u. HEBRÄISCHE ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN)


  
Filmplakat