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EINE ANDERE GESCHICHTE – FRAUEN IN DER SCHWEIZ 1910-1934

R: Tula Roy

Die Fotografin und freischaffende Filmemacherin Tula Roy (*1934) realisierte den wichtigsten und umfangreichsten Film über die Schweizer Frauengeschichte. In ihrer Trilogie EINE ANDERE GESCHICHTE lässt sie politisch aktive Frauen über ihre Anliegen, Aktionen und Kämpfe erzählen. Teil I umfasst die Jahre 1910-1934 und handelt vom Beginn des langen Kampfes um das Frauenwahlrecht und um ökonomische, politische und sexuelle Gleichberechtigung. Es sind Geschichten aus erster Hand, die Frauen wie die religiös motivierte Pazifistin Clara Ragaz-Nadig, die Kommunistinnen Gertrude Düby-Blom und Amalie Pinkus-Sassi oder die spätere Verlegerin Anne-Marie Hauser erzählen. Und es sind Erinnerungen der Töchter an politisch aktive Mütter, Großmütter und Wegbereiterinnen einer anderen Generation, die Tula Roy zu einer vielstimmigen „anderen Geschichte“ verwebt.
Der Kommentar aus dem Off verbindet die mündliche Oral-Herstory-Ebene mit zahlreichen Fotos sowie Original-Filmausschnitten der damaligen Zeit und stellt Querverbindungen zu internationalen Entwicklungen her. „Die Frauen schildern die Zeitgeschehnisse aus ihrem politischen Leben. Der Film stellt die Umstände und Ereignisse aus ihrer Sicht dar, als nötige Ergänzung zur Geschichtsschreibung aus dem männlichen Blickwinkel.“ (Tula Roy)

Schweiz 1994; Regie: Tula Roy; Kamera/Schnitt: Christoph Wirsing; Musik: Cornelie Müller, Julia Müller; Text: Nicole Müller; Mitwirkende: Anni Krebs-Gäumann, Monica Blöcker Walter, Clara Ragaz-Nading, Gertrude Düby-Blom, Fanny Egli-Gäumann, Simone Chapuis, Anne Marie Hauser, Eva Lezzi-Staudiger, Rosmarie Surbeck-Macher, Amalie Pinkus-Sassi; (DCP; Schwarzweiß; 60min; Schweizerdeutsch-französische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat