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MADE IN BANGLADESH

R: Rubaiyat Hossain

In ihrem dritten Spielfilm zeigt Rubaiyat Hossain den ungleichen Kampf junger Frauen um ihre Rechte im Privaten und im Politischen. Im Zentrum von MADE IN BANGLADESH steht Shimu. Die 23-Jährige arbeitet in einer der unzähligen Textilfabriken in Dhaka. Gemeinsam mit anderen Mitstreiterinnen gründet sie eine Gewerkschaft, um für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen einzutreten. Einschüchterungsversuche von Vorgesetzten und vom eigenen Ehemann halten sie nicht davon ab, für eine gerechtere Welt zu kämpfen.
MADE IN BANGLADESH entstand nach einer 3-jährigen Recherchearbeit in Dhaka. Viele Dialoge im Film basieren auf Interviews, welche die Filmemacherin und Feministin Rubaiyat Hossain mit den Textilarbeiterinnen führte. Hossain veranschaulicht in ihrem Spielfilm eindrücklich die globalen Zusammenhänge zwischen Kleidungsproduktion, Schnäppchenjagd der Konsument_innen, Profitgier, Konzerninteressen und der Ausbeutung und Unterdrückung der Näherinnen in den Textilfabriken. Sie erzählt aber auch von Empowerment, Widerstand und der Kraft von (Frauen-)Solidarität.
Auszeichnungen: ARTE Award / Open Doors – Locarno 2015; Interfedi Award (Award for the respect of minorities and secularism) – Torino International Film Festival 2019; Public Award – Amiens International Film Festival 2019 & African American Diaspora International Film Festival 2019;

Frankreich/Bangladesch/Dänemark/Portugal 2019; Regie: Rubaiyat Hossain; Drehbuch: Rubaiyat Hossain, Philippe Barrière; Kamera: Sabine Lancelin; Schnitt: Raphaëlle Martin-Hölger, Sujan Mahmud; Musik: Tin Soheili; Darsteller_innen: Rikita Nandini Shimu, Novera Rahman, Parvin Paru, Deepanwita Martin u.a. (DCP; Farbe; 95 Min.; Bengali mit engl. UNTERTITELN)


  
Filmplakat