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THE KING OF STATEN ISLAND

R: Judd Apatow

Scott war erst sieben Jahre alt, als sein Vater bei einem Einsatz als Feuerwehrmann ums Leben gekommen ist. Inzwischen ist er Mitte Zwanzig und hat im Leben nicht viel erreicht – sein Traum von einer Karriere als Tattoo-Künstler scheint in weiter Ferne zu liegen. Während seine ambitionierte jüngere Schwester aufs College geht, wohnt Scott noch immer bei seiner überarbeiteten Mutter. Sein Alltag besteht aus dem Konsum nicht immer legaler Substanzen, Abhängen mit seinen ebenso verpeilten Freunden und gelegentlichen Sex-Dates mit seiner Kindheitsfreundin Kelsey. Doch als seine Mutter beginnt, einen großmäuligen Feuerwehrmann zu daten, löst das eine Kette von Ereignissen aus, die Scott zwingen, sich seiner Vergangenheit zu stellen und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Dieser Film bricht mit dem ungeschriebenen Film-Drogen-Gesetz, dass Kokainkonsum für böse Menschen ist. Während Heroin auch von Jazz-Größen (im Film) konsumiert werden darf, LSD eher für Visionäre und experimentierfreudige Freigeister reserviert ist, MDMA für Partytiger und Gras für liebenswerte Verlierer – aber Kokainkonsum steht für Zyniker und fiese reiche Leute, die sich auf ihren verdienten Fall zubewegen. Nicht so in diesem Film. Mit diesem sehr kurzweiligen und amüsanten Film, hat Judd Apatow, Komödienexperte, ein neues Kapitel seiner gewohnten Geschichten über Existenzängste und Desillusion bei Menschen mittleren Alters eröffnet. (nach: Peter Bradshaw, theguardian.com)

USA 2020; Regie: Judd Apatow; Buch: Judd Apatow, Pete Davidson & Dave Sirus; Kamera: Robert Elswit; Musik: Michael Andrews; DarstellerInnen: Pete Davidson (Scott Carlin), Bel Powley (Kelsey), Ricky Velez (Oscar) u.a.; (DCP; 1:2,39; Farbe; 136min; englische ORIGINALFASSUNG).


  
Filmplakat