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Leo 2

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Leo 2

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HONEYLAND

R: Tamara Kotevska & Ljubomir Stefanov

   OmU

Wer hätte gedacht, dass sich eine der bemerkenswertesten Dokus dieses Jahres ausgerechnet auf eine abgelegene Bergregion tief im Balkan konzentriert, auf ein mazedonisches Dorf ohne Straßen, Strom und fließendes Wasser? Dort lebt Hatidze Muratova, die letzte in einer langen Reihe von Wildbienenzüchterinnen, die ihren Lebensunterhalt durch das Sammeln wilden Honigs verdient, den sie in der nächsten Stadt in kleinen Portionen verkauft. Trotz minimaler Schutzausrüstung scheint Hatidze niemals gestochen zu werden. Merken die Bienen, mit wieviel Respekt sie sie behandelt? Hören sie die Lieder, die sie leise singt, während sie ihre Arbeit macht?
Hatidze lebt in den Ruinen eines Bauerndorfes, einige Stunden von der Hauptstadt Skopje entfernt. Sie ist eine Frau mit unfassbarer Lebenskraft und trockenem Humor. Sie muss nicht nur sich selbst, sondern auch ihre 85-jährige kranke Mutter mit dem Erlös versorgen, doch die beiden kommen in ihrem eingespielten Alltag gut zurecht.
Die Filmcrew rund um die RegisseurInnen Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanov begleitete die Imkerin über drei Jahre lang mit leichter, unauffälliger Ausrüstung, ohne den türkischen Bergdialekt, der in der Gegend gesprochen wird, zu verstehen. Während dieser Zeit wird Hatidzes friedliches Dasein durch die Ankunft einer wandernden Familie mit ihren sieben wild lebenden Kindern und einer Rinderherde auf den Kopf gestellt. Voller Wärme und Humor und mit außerordentlich schönen Bildern ist der Film eine Parabel über die drohende Zerstörung der fragilen Beziehung zwischen Mensch und Natur. (nach: orf.at)

Mazedonien 2019; Regie: Tamara Kotevska & Ljubomir Stefanov; Kamera: Fejmi Daut & Samir Ljuma; Musik: Foltin; Schnitt: Atanas Georgiev; Mitwirkende: Hatidze Muratova, Nazife Muratova, Hussein Sam, Ljutvie Sam und deren Kinder; (DCP, 1:1,85; Farbe; 89min; türkisch-mazedonisch-bosnisch- serbo-kroatische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
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