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Keine Spielzeit in dieser Woche


MIND THE GAP

R: Robert Schabus

   OmU

Robert Schabus hat mit BAUER UNSER die Probleme der Landwirtschaft auf den Punkt gebracht. In MIND THE GAP geht er der Frage nach, warum immer mehr Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und das Vertrauen in die Politik verlieren und weshalb das an die Substanz der Demokratie geht.
Quer durch Europa führt die filmische Reise und zeigt die Schattenseiten eines freien Verkehrs an Waren und Dienstleistungen, der sich an Konzern-Interessen orientiert und die Menschen als Verlierer zurücklässt. Industriebetriebe, die abwandern; Landstriche, die veröden; Arbeitsmigranten, die zu Hause fehlen und anderswo die Löhne drücken; Working Poor, denen Altersarmut bevorsteht; Menschen, denen ihr vertrautes Lebensumfeld zunehmend fremd wird: Eine Kluft durchzieht die Gesellschaft, und wer sich an den Rand gedrängt fühlt, wird empfänglich für rechstpopulistische Parolen, EU-Feindlichkeit und nationalstaatlichen Egoismus.
Wie wenig sich Bürgerinnen und Bürger im politischen Alltag wiederfinden, erläutern Wissenschaftler und (Ex-)Politiker aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Doch im Mittelpunkt stehen jene Menschen, die mit ihrer Ohnmacht und ihrer Wut alleingelassen werden. Ihnen hört der Film zu, ohne ihnen zu widersprechen und ohne belehren zu wollen; das macht MIND THE GAP nicht nur zu einem Warnruf in Sachen Demokratie, sondern auch zu einer Übung in Demokratieverständnis und Toleranz. (nach: filminstitut.at)
ROBERT SCHABUS: „Ein Anliegen des Films war, mit möglichst vielen Menschen zu reden. (…) Es ging zum einen um die Analyse des kulturellen-sozialen Aspekts, also um das Misstrauen in die politische Repräsentation, um die mangelnde Wahrnehmung der Menschen und zum anderen um den Neoliberalismus und die letzten drei, vier Jahrzehnte, die quasi eine Aushöhlung des Gemeinschaftsgedankens in den Gesellschaften und die Individualisierung von Arbeitsbewegungen mit sich gebracht haben.”

Österreich 2019; Regie & Buch: Robert Schabus; Kamera: Jakob Fuhr & Lukas Gnaiger; Mitwirkende: Ulrike Herrmann, Harald Schumann, David van Reybrouck, Günter Verheugen, Ivan Krastev u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 86min; mehrsprachige ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat