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GRANDEUR ET DÉCADENCE D’UN PETIT COMMERCE DE CINÉMA

R: Jean-Luc Godard

Ein Regisseur, dargestellt von Jean-Pierre Léaud, muss zum Überleben schöne, junge Frauen fürs Fernsehen casten, während er von einem richtigen Kinofilm träumt. Inzwischen hat eine Horde junger Videokünstler sein Produktionsbüro besetzt und sich über die technischen Geräte hergemacht, aber das Büro ist in Wirklichkeit Godards eigenes und der ganze Film nur eine Art Geldbeschaffung. Vielleicht für einen anderen Film. „Truth is an arrow”, singt Bob Dylan hier für Godard, „and the gate is narrow that it passes through”. (aus: viennale.at)
Eine Auftragsarbeit fürs französische Fernsehen und eine von Godards schwärzesten Ansichten über die Arbeit des Filmemachens. Es sei kein Werk, das man nacherzählen könne, stand 1986 in den „Cahiers du Cinéma”, doch bleibe etwas von den Bildern zurück, „das sich dauerhaft in uns niederschlägt, als hätte man recht lange ein rätselhaftes Gemälde betrachtet, nicht unbedingt, um es besser zu verstehen, sondern um sich stärker von seinem Geheimnis durchdringen zu lassen.” (aus: falter.at)

Schweiz/Frankreich 1986; Regie: Jean-Luc Godard; Buch: nach einem Roman von James Hadley Chase; Kamera: Caroline Champetier & Serge Le François; MusiK: Béla Bartók, Leonard Cohen, Bob Dylan, Janis Joplin, Joni Mitchell; Sound: Pierre-Alain Besse & François Musy; DarstellerInnen: Jean-Pierre Léaud (Gaspar Bazin), Jean-Pierre Mocky (Jean Almereyda), Marie Valéra (Euridice), Anne Carrel (Carole), Jean-Luc Godard (Françoise Desportes), Jean-Pierre Delamour (Jacques Péna), Jean Grécault (Jean Brisa) u.a.; (DCP; Farbe; 90min; französische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
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