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WE WANT SEX

MADE IN DAGENHAM

R: Nigel Cole



Solidarität. Mit ihrem Kampf für gleiche Löhne stellten sich englische Fabrikarbeiterinnen gegen Ausbeutung und ungleiche Löhne.

Die AK Tirol lädt zur Filmvorführung:

WE WANT SEX (Deutsch synchronisierte Fassung)
Alles in dieser Stadt dreht sich um Autos: Für das englische Dagenham bedeutet der Autohersteller Ford in den 1960er Jahren Arbeitsplätze und Löhne. Der Konzern ist fast ausschließlich in Männerhand, von Gleichbehandlung ist nicht die Rede. Bis 1968 die schwer arbeitenden Autositze-Näherinnen des Ford-Werks die Nase voll von der jahrelangen Ausbeutung haben und einen gerechten Lohn für ihre Arbeit verlangen. Die 187 Frauen drohen mit Streik und treten eine Lawine los, die die Konzernmaschinerie zum Stillstand bringt. Und sie schaffen es, dass Ford letztlich zwei Jahre später international zum Vorbild von Lohngleichheit wird.
Regisseur Nigel Cole erzählt in WE WANT SEX (Originaltitel MADE IN DAGENHAM) die wahre und sehr sympathische Geschichte einer Gruppe britischer Arbeiterinnen, die sich nicht damit abfinden wollen, weniger zu verdienen als ihre männlichen Kollegen.

40 Jahre Gleichbehandlungsgesetz in Österreich
Jubiläum. Der Film könnte nicht besser passen, um mit ihm 40 Jahre Gleichbehandlungsgesetz in Österreich zu feiern. Deshalb bietet die AK Tirol Film-Fans die Möglichkeit, den Kampf der Näherinnen bei freiem Eintritt am Dienstag, 12. November, 17.45 Uhr im Leokino, Anichstraße 36, Innsbruck, in einer AK Sondervorstellung mitzuverfolgen. Bereits ab 17 Uhr lädt die AK die Besucherinnen und Besucher zu einem kleinen Imbiss und Getränken.

Eintritt frei! Rasch anmelden!
Zu beachten ist, dass die Plätze für die Sondervorstellung
begrenzt sind.

Interessierte sollten sich daher rasch anmelden unter
film@ak-tirol.com mit dem Stichwort: „AK Filmabend”.


Das britische Ford-Werk Dagenham im Jahr 1968: Gut gelaunt und schlecht bezahlt arbeiten hier 187 Frauen unter miserablen, fast frühkapitalistischen Bedingungen als Näherinnen von Autositzbezügen. Als die Konzernleitung sie zu ungelernten Arbeitskräften herabstufen will und Lohnkürzungen ankündigt, gehen die Frauen auf die Barri­kaden. Sie fordern den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen. Angeführt von der zunächst unsicheren Rita O´Grady, die der Be­triebs­rat Albert erst dazu überreden muss, beschließen die Näherinnen den ersten Frauenstreik der britischen Geschichte. Mit Demons­tra­tio­nen und Arbeitsniederlegungen machen die Frauen den arroganten Bossen die Hölle heiß. Unterstützung erhalten sie von der Arbeits­mi­nis­terin Barbara Castle, die die streikenden Frauen zu einem Gespräch nach London einlädt. Von der Presse gefeiert, erringen die Arbei­terin­nen einen spektakulären Triumph.
Regisseur Nigel Cole setzt jenen historischen Streik mitten im Unru­he­jahr 1968 mit Liebe zum Detail in Szene. Da sitzt jedes Kostüm, jeder verblichene Kittel und jedes geliehene Kleid, als hätten die Frau­en von Dagenham es selbst auf ihren Maschinen genäht. Die Dialoge und der Humor wirken britisch, die Sympathien liegen eindeutig auf weiblicher Seite. Zusätzlich unterstützt von einem Sixties-Soundtrack unterläuft die emotionale Milieustudie die Nähe zur Sozialreportage. (nach: einslive.de; moviemaze.de)

Großbritannien 2010; Regie: Nigel Cole; Buch: William Ivory; Kamera: John de Borman; DarstellerInnen: Sally Hawkins (Rita O´Grady), Bob Hoskins (Albert Passingham), Miranda Richardson (Barbara Castle), Rosamund Pike (Lisa Hopkins), Andrea Riseborough (Brenda); Matthew Aubrey (Brian) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; Dolby SRD; 113min; deutsch SYNCHRONISIERTE FASSUNG).


  
Filmplakat