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FAHIM

DAS WUNDER VON MARSEILLE

R: Pierre-François Martin-Laval

Der junge Fahim und sein Vater Nura sind gezwungen, aus ihrer Heimat Bangladesch zu fliehen und den Rest ihrer Familie zurückzulassen, um nach Paris zu gehen. Kurz nach ihrer Ankunft in der französischen Hauptstadt beginnt für die beiden ein wahrer Hindernislauf. Bis sie politisches Asyl erhalten, können sie jederzeit von der Regierung ausgewiesen werden. Dank seiner Begabung für Schach lernt Fahim Sylvain (Gérard Depardieu) kennen, einen der besten Schachtrainer Frankreichs. Auch wenn die beiden zwischen Misstrauen und Neugier füreinander schwanken, lernen sie sich schnell besser kennen. Zu Beginn der französischen Schachmeisterschaft droht Fahim die Ausweisung und er hat nur eine Chance, dem zu entgehen: Er muss das Turnier gewinnen und Champion werden.
Sympathien für Flüchtlinge zu wecken, die nicht selten vor Verfolgung, Folter und Tod fliehen, ist ein Nebenaspekt, da der Film es versteht, dem westlichen Zuschauer ein Gefühl dafür zu geben, was das für Menschen sind, die alles hinter sich zurücklassen und nach Europa kommen. Martin-Laval erzählt mit leichter Hand, stellt der Tragödie das Komische gegenüber und bezaubert den Zuschauer mit einem zu Herzen gehenden Film. FAHIM basiert auf einer wahren Geschichte, die sich 2012 ereignete. Bei dem Schachtrainer handelt es sich in Wirklichkeit um Xavier Parmentier.
(nach: filmstarts.de; chessbase.com; tobis.de; programmkino.de)

Frankreich 2019; Regie & Buch: Pierre-François Martin-Laval; Kamera: Régis Blondeau; DarstellerInnen: Assad Ahmed (Fahim Mohammad), Gérard Depardieu (Sylvain Charpentier), Isabelle Nanty (Mathilde), Mizanur Rahaman (Nura), Sarah Touffic Othman-Schmitt (Luna) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 107min; teils französische – ORIGINALFASSUNG – teils in Bengali – MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat