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15.05

Leo 1

13.25

Leo 2

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NOBADI

R: Karl Markovics

Die Welt ist klein im Gartenhäuschen des alten Herrn Senft und einsam dazu, denn er hat soeben seinen Hund und damit seinen letzten Gefährten verloren. Der Zufall bringt einen jungen Afghanen in sein Haus, das innerhalb weniger Stunden für beide Männer zur Höhle des Zyklopen wird, aus der es für niemanden ein Entrinnen gibt. Karl Markovics erzählt in NOBADI seine bisher dunkelste Geschichte von der Fragilität von Identität, der Macht des Versäumten und den Chancen des Jetzt.
„Es ist ein Appell, jetzt auf das zu reagieren, was vor unseren Augen geschieht und sich nicht in zehn Jahren zu überlegen, ob es vielleicht doch besser gewesen wäre, konsequenter über eine Verteilung geflüchteter Menschen auf die EU-Ländern zu verhandeln, als einfach die Balkanroute zu schließen. Es war mir auch wichtig, den Blick darauf zu lenken, dass in Österreich ein historisches Erbe heute noch sehr stark in die gesellschaftliche Situation hineinwirkt. Die Welt von damals wirkt ins Heute weiter”, so Karl Markovics.
Wichtig ist Markovics, dass sein Film nicht als platte, parteipolitische Kritik verstanden wird. „Es ist kein aktuelles Statement. Es geht eine Ebene tiefer, um das Verbindende zweier Extreme.” Im Großen handle der Film von der Verletzlichkeit der menschlichen Existenz, zitiert Markovics den Maler Francis Bacon. „Das ist ein Leitmotiv jeder Kunst.” Es gehe um existenzielle, um elementare Themen, die alle betreffen.
(aus: sn.at; austrianfilms.com; diepresse.at)

Österreich 2019; Regie & Buch: Karl Markovics; Kamera: Serafin Spitzer; DarstellerInnen: Heinz Trixner (Heinrich Senft), Borhan Hassan Zadeh (Adib Ghubar), Konstanze Dutzi (Sozialarbeiterin), Julia Schranz (Polizistin) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 89min).


  
Filmplakat