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Keine Spielzeit in dieser Woche


EISENBERGER – KUNST MUSS SCHÖN SEIN, SAGT DER FROSCH ZUR FLIEGE

R: Hercli Bundi

„Können tut’s natürlich ein jeder. Aber es macht nicht ein jeder. Das ist halt der kleine Unterschied”, sagt der steirische Bauernsohn Christian Eisenberger, der sich nach einer Schlosserlehre dem Studium der Malerei widmete. Und er selbst macht’s, das ist unübersehbar.
Öffentlichkeit abseits von Ausstellungsstätten erlangten die Kartonfiguren des Künstlers Christian Eisenberger, von denen er weltweit über 9.900 Stück auf Straßen und Plätzen verteilte. Karton, Klebeband und Abfallmaterial nutzt Christian Eisenberger bis heute, wobei er sich auch jedes andere Material aneignet: Mühelos wechselt er zwischen Malerei, Skulptur, Video, Performance, Street-Art und Land-Art. Seine Arbeitsweise ist geprägt von Zügellosigkeit, Arbeitslust, Tempo und Zufall. Durch stetige Repetition entstehen ständig neue Serien.
„Wo beginnt die künstlerische Freiheit und wo endet sie?” Mit Christian Eisenberger erleben wir, was es bedeutet, jeden Tag einmalig sein zu müssen und Erwartungen zu bedienen. Wir sehen, wie Kunst entsteht, wie der Kunstbegriff über alle Grenzen hinaus erweitert wird und was den Kunstmarkt antreibt. Mit 40 Jahren hat der Österreicher über 45.000 Werke geschaffen. Galerien, Kunstmessen und Museen stellen ihn aus und bestimmen die Preise. Um dieses System herauszufordern, schreckt der Künstler nicht davor zurück, eigene Arbeiten zu zerstören. Mit großer Lust beobachtet er, wie aus Zufall Kunst entsteht und sein überbordendes Schaffen nicht nur sein Publikum überrascht, sondern auch ihn selbst. (nach: eisenberger-film.ch)

Schweiz 2019; Regie: Hercli Bundi; Kamera: Adrian Stähli; Aurelio Buchwalder; Christian Eisenberger & Hercli Bundi; Schnitt: Nela Märki; Ton: Patrick Becker & Mathias Hefel & Hercli Bundi; Musik: Daniel Almada; (DCP; 16:9; Farbe; 93min).


  
Filmplakat