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TEL AVIV AL HAESH

TEL AVIV ON FIRE

R: Sameh Zoabi

Mit dieser Komödie nimmt der palästinensische Regisseur Sameh Zoabi, der unter anderem in Tel Aviv studiert hat, den Nahostkonflikt aufs Korn. Der Filmheld Salam muss täglich den Grenzübergang zwischen Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten passieren, um zur Arbeit zu gelangen. Dort ahnt niemand, warum er sich immer mehr in das Drehbuch der beliebten palästinensischen Fernseh-Sei­fen­oper „Tel Aviv on Fire” einmischt, so dass er bald schon vom Prak­tikanten zum Autor aufsteigt.
Die Serie, in der es um Spionage und ein Liebesdreieck am Vor­abend des Sechstagekriegs geht, verändert unter Salams Einfluss aber ihr Gesicht. Die Machtverhältnisse in der Region offenbaren sich am Checkpoint, aber die bissige Kritik, die der Film daran übt, sind in eine witzige und auch versöhnliche Handlung verpackt. Salam muss sich durchlavieren und Assi, seinen Onkel, die Filmdiva Tala, die die Spio­nin spielt, bei Laune halten. Dabei entsteht pointierte, entlarvende Situationskomik und es kommt zu schrägen Szenen, wenn filmische Fiktion und Realität immer wieder unmittelbar miteinander verschmel­zen.
TEL AVIV ON FIRE treibt auch seine Scherze mit der Theatralik und dem Pathos US-amerikanischer Seifenopern. So treffen in der gleichnamigen TV-Serie des Films kitschige Dialoge und inhaltliche Klischees auf künstlich verstärkte Pastellfarben und übertriebene Kamerabewe­gungen. (aus: cineman.ch; spielfilm.de)

Luxemburg/Belgien/Israel 2018; Regie: Sameh Zoabi; Buch: Dan Kleinman & Sameh Zoabi; Kamera: Laurent Brunet; DarstellerInnen: Kais Nashif (Salam Abbas), Lubna Azabal (Tala/Manal aka Rachel), Yaniv Bitou (Capitain Assi Tzur), Maisa abd Elhadi (Mariam), Nadim Sawalha (Bassam), Salim Dau (Atef) u.a.; (DCP; 1:2,39; Farbe; 100min; arabisch-hebräische ORIGINAL­FAS­SUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat