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VOYAGE OF TIME: LIFE’S JOURNEY

R: Terrence Malick

In der Realität wird zum ersten Mal ein Schwarzes Loch fotografiert, im Film erklärt Kultregisseur Terence Malick die Entstehung des Uni­ver­sums. In VOYAGE OF TIME hat Malick unsere Welt, ihre Ent­ste­hung, Gegenwart und Zukunft zu einem grandiosen Bilderreigen gefügt, zu einem Kunstwerk von überwältigender Kraft. Der Film sei die Quintessenz von Malicks Schaffen und Denken – so begeistert kommentierte das europäische Feuilleton den Film des US-ameri­ka­ni­schen Regiemeisters.
Tatsächlich ist VOYAGE OF TIME ein beeindruckender Film, genauer: ein Essay-Film. Denn man hat es hier mit einer Mischung von Fakt und Fiktion, von Realität und Fantasie zu tun. Der Film entstand in Zu­sammenarbeit mit „National Geographic” und einem gewaltigen Stab an Naturwissenschaftlern der unterschiedlichsten Disziplinen – und er scheut sich nicht, die großen Menschheitsfragen zu stellen.
In den Mund gelegt hat Malick sie der Erde selbst, der Cate Blan­chett im Film eine Stimme verleiht.
Im Kinosaal werden wir zurückgeführt an den Anfang aller Dinge. Vom gewaltigen kosmischen Feuersturm und Bombardement der Me­teo­riten über die Formierung der Planeten und das Erkalten der feuergeborenen Erde bis hin zu ersten amorphen Gestalten, der Zellteilung und der Entstehung allen Lebens, das immerzu in Bewegung bleibt. Malick nimmt uns mit auf eine bildgewaltige Reise durch die Ge­schichte des Universums.
Phänomenale Naturaufnahmen, in denen er vor allem die Be­deu­tung des Wassers für das Leben feiert, paart er mit solchen, die am Com­puter generiert wurden. Dies durchkreuzt er wiederum mit Do­ku­­mentaraufnahmen von Menschen der verschiedensten Kulturen, ihren Ritualen und ihrer Inbesitznahme der Erde – und all das zur Mu­sik von Bach, Arvo Pärt, Keith Jarrett, Francis Poulenc. (nach: nzz.ch)

USA 2016; Regie & Buch: Terrence Malick; Kamera: Paul Atkins; Schnitt: Reh­man Nizar Ali, Keith Fraase; DarstellerInnen: Cate Blanchett (Erzählerin), Jamal Cavil („früher Mensch”), Maisha Diatta („früher Mensch”) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 90min; englische ORIGINALFASSUNG MIT DEUT­SCHEN UN­TER­­TITELN).


  
Filmplakat