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NUR EINE FRAU

R: Sherry Hormann

Drei Schüsse aus nächster Nähe. Ein Mord „im Namen der Ehre”: Die Familie missbilligt den „westlichen Lebensstil” von Hatun Sürücü, genannt Aynur. Der „Ehrenmord” von Berlin ist ein aufwühlendes Ver­bre­chen, er macht Schlagzeilen. Und ist kein Einzelfall: Eine Studie des Bundeskriminalamtes geht von einem Dutzend Tötungsdelikten in Deutschland jährlich aus, die „im Kontext patriarchalisch geprägter Familienverbände” verübt werden, um Frauen für ihren „westlichen” Lebenswandel zu bestrafen.
Sherry Hormann zeigt, wie Hatun Sürücü nach einer gescheiterten Ehe wieder bei ihren Eltern lebt. Bald zieht sie mit ihrem kleinen Sohn in eine eigene Wohnung. Sie holt ihren Hauptschulabschluss nach, be­­ginnt eine Lehre als Elektroinstallateurin, legt das Kopftuch ab, schminkt sich und beginnt eine Liebesbeziehung mit einem Deut­schen.
NUR EINE FRAU ist ein Film über die Emanzipation einer selbstbewussten jungen Frau, aber auch die Geschichte einer gescheiterten Integration. Grundlage für das Drehbuch von Florian Oeller sind Re­cher­chen im Umfeld von Hatun Sürücü, Interviews mit der Familie, den Freundinnen und Freunden und der Kronzeugin im Prozess gegen drei der Brüder. (aus: swr.de)

Deutschland 2019; Regie: Sherry Hormann; Buch: Florian Oeller, Matthias Deiß & Jo Goll; Kamera: Judith Kaufmann; Musik: Fabian Römer; Darsteller­In­nen: Almila Bagriacik (Aynur), Özgür Karadeniz (Bekir), Rauand Taleb (Nuri), Samir Fuchs (Prediger), Selin Dörtkardes (Sanna), Aram Arami (Tarik), Mer­ve Aksoy (Shirin) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 90min; deutsch-türkische ORI­­GINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat