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WILDLIFE

R: Paul Dano

Es ist bemerkenswert, dass noch nie zuvor ein Roman des formidablen Pulitzer-Preisträgers Richard Ford verfilmt wurde. Dem Schau­spieler Paul Dano gelingt in seinem hochgelobten Regie-Debüt nach Fords „Wildlife” ein berührendes Melodrama im Geiste Douglas Sirks, das aber genuin eigensinnig und heutig ist. Mit viel Weisheit erzählt er von männlichem Kontrollverlust, weiblicher Selbstermächtigung und jugendlicher Überforderung. Als vielschichtige Frau, deren Ambi­tionen die Werte und Erwartungen an eine Kleinfamilie der 1960er Jahre erschüttern, spielt Carey Mulligan eine ihrer beeindruckendsten Rollen.
Joe ist 14 Jahre alt und lebt mit seinem Vater Jerry und seiner Mut­ter Jea­nette (Cary Mulligan) in der Kleinstadt Great Falls, Montana. Jerry fühlt seine Talente vergeudet, da er als Familien-Ernährer Brot­jobs braucht. Als in der Nähe der kanadischen Grenze ein unkontrollierter Waldbrand ausbricht und Jerry seinen Job und seinen täglichen An­trieb verliert, schließt er sich dem Kampf gegen das Feuer an. Jea­nette nimmt einen Teilzeitjob als Schwimmlehrerin an und lernt den älteren, wohlhabenden Warren Miller kennen. Der junge Joe verliert konti­nuier­lich den Schutz seiner brüchigen Familie. (aus: filmcasino.at)
„Ein Wort für Mulligan: Wow.” (Rolling Stone)
- Cannes Filmfestival 2018: Eröffnungsfilm „Semaine de la Critique”

USA 2018; Regie: Paul Dano; Buch: Paul Dano & Zoe Kazan, basierend auf dem Buch von Richard Ford; Kamera: Diego García; Musik: David Lang; Dar­stellerInnen: Cary Mulligan (Jeanette Brinson), Ed Oxenbould (Joe), Jake Gyllenhaal (Jerry), Bill Camp (Mr. Miller), Zoe Margaret Colletti (Ruth-Ann) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 105min; englische ORIGINALFASSUNG MIT DEUT­SCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat