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INLAND

R: Ulli Gladik

Ulli Gladik (GLOBAL SHOPPING VILLAGE) begleitet drei FPÖ-Fans vor und nach der Nationalratswahl 2017: eine Kellnerin, einen Ar­beits­losen und einen Beamten. In roten Arbeiterfamilien sozialisiert, setzen sie ihre Hoffnungen jetzt auf die FPÖ. Was sie eint, sind tief sitzende Ressentiments gegenüber „den Ausländern” und die Sehn­sucht nach einem besseren Leben für die „kleinen Leute”. (nach: indland-der-film.at)
„Dieses intime Sittenbild erzählt (…) von der Sehnsucht nach menschlicher Zugehörigkeit im Gegensatz zu einer Politik, die auf den Rücken der Schwächsten ausgefochten wird und diese gegeneinander instrumentalisiert. INLAND ist ein Film der Ambivalenzen, in denen sich subjektives Empfinden und Stammtischmeinung nicht zwingend mit realpolitischen Entwicklungen decken, jedoch die Wirkmacht einer Politik der Gefühle deutlich wird.” (diagonale.at)
„Eine aufschlussreiche Zustandsbeschreibung der österreichischen Gesellschaft und ein wertvoller Beitrag zum Verständnis populistischer Mechanismen. (…) In keinem dieser Momente macht sich der Film über seine Protagonist*innen lustig. Stets ist die hinter der Kamera stehende Ulli Gladik bemüht um einen Diskurs auf Augenhöhe. Das ist die große Kunst des Dokumentarfilms INLAND, einem Highlight der diesjährigen Diagonale.” (filmpluskritik.com)
„Ein tiefer Blick in die Seele der Enttäuschten.” (Kleine Zeitung)

Österreich 2019; Regie & Buch: Ulli Gladik; Kamera: Judith Benedikt, Elke Groen & Ulli Gladik; Schnitt: Gerhard Daurer; (DCP; Farbe; 90min).


  
Filmplakat