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Keine Spielzeit in dieser Woche


ORECCHIE

OHRENSAUSEN

R: Alessandro Aronadio

Eines Morgens erwacht ein Mann mit einem anhaltenden Pfeifen in den Ohren in der Wohnung seiner Freundin. Am Kühlschrank entdeckt er einen kryptischen Post-it-Zettel: „Dein Freund Luigi ist tot – PS Ich hab das Auto genommen.” Ein klein wenig betroffen, vor al­lem jedoch verwirrt, studiert der Mann die Notiz – einen Luigi glaubt er nicht zu kennen. Fest entschlossen, den Dingen auf den Grund zu gehen, stolpert er aus der Wohnung.
Der namenlose Protagonist ist noch nicht mal zur Tür rausgekommen, da wartet schon die erste eigenartige Begegnung auf ihn. Und es wird nicht die einzige bleiben. Das Mysterium um sein Ohrensausen und den unbekannten Toten ist zunächst mal nur ein Anlass, um den Mann durch Rom zu schicken. Es ist jedoch weniger das Rom, das wir aus dem Urlaub oder Filmen kennen.
(nach: Zurich Film Festival; film-re­zensionen.de)
„Dass der Stoiker keinen vollständigen Namen trägt, macht ihn ähn­­lich wie literarische und filmische Vorbilder wie Kafkas Josef K., Italo Calvinos Signore Palomar oder Jacques Tatis Monsieur Hulot zu ei­nem Sinnbild der gegenwärtigen conditio humanae, zu einem Ver­tre­ter des (post)modernen Menschen, der gegen die Widrig- und Auf­­dringlichkeiten des Lebens ankämpft und dabei stets versucht, in allem einen Sinn und eine Bedeutung zu entdecken”. (kino-zeit.de)

Italien 2016; Regie: Alessandro Aronadio; Buch: Alessandro Aronadio & Va­lerio Cilio; Kamera: Francesco Di Giacomo; Musik: Santi Pulvirenti; Dar­stel­ler­Innen: Daniele Parisi (Lui), Silvia D’Amico (Alice), Rocco Papaleo (Padre Gian­carlo), Pamela Villoresi (Rosanna), Ivan Franek (Nikolaj) u.a.; (DCP; 1:1; Schwarz­weiß; 90min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUT­SCHEN UN­­TERTITELN).


  
Filmplakat