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Keine Spielzeit in dieser Woche


MÄRZ

R: Händl Klaus

Letztes Jahr mussten wir Abschied von Fredi nehmen: viel zu früh. Fre­di war ein im Wortsinn zärtlicher Mensch mit einem fantastisch feinen Humor, und er war ein wirklich großer Schauspieler mit einer noch größeren Bescheidenheit: Von Anfang an hat mich sein echtes Spiel fasziniert – es war immer wahr. Am Münchner Residenztheater hat Fredi über 25 Jahre lang alle möglichen und unmöglichen Wesen mit der ihm eigenen stillen Tiefe erschaffen, und noch im vorletzten Sommer war er bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs ein dunkel schil­lernder „Brandner Kaspar”. In meinem ersten Film MÄRZ hat Fre­­di mir den „Markus” geschenkt, einen Familienvater, der in einem Tiroler Dorf mit dem Verlust seines Sohnes ringt, nachdem dieser gemeinsam mit zwei anderen ohne Erklärung in den Tod gegangen ist. Unser Film begleitet die drei betroffenen Familien über ein Jahr nach dem Suizid in ihrem Alltag – mit Annäherungen, Abstandnehmen, In­nehalten, Aus­brechen. In liebevoller Erinnerung an Fredi Kleinheinz.
(Händl Klaus)

Ö 2008; Buch und Regie: Händl Klaus; Kamera: Gerald Kerkletz; Ausstattung: Julia Libiseller; Regieassistenz: Alexandra Rollett; Produktionsleitung: Alexander Oberhauser; DarstellerInnen: Alfred Kleinheinz (Markus Thöni), Ilse Kuen (Karin Thöni), Julia Strauhal (Martina Thöni), Paul Schweinester (Otmar Thöni), Katharina Zeisler (Helga Ebenbichler), Brigitte Jaufenthaler (Sonja Ebenbichler), Siggi Haider (Hannes Ebenbichler), Isolde Ferlesch (Irene Plötzeneder), Florian Eisner (Leo Plötzeneder), Hubert Eichler (Leonhard Plötzen­eder), Julia Gschnitzer (Elfi Plötzeneder), Josef Kuderna (Alfons Plötzender), Thomas Hiessl (Thomas Plötzeneder), Olivia Grigolli (Tamara), Josef Holzknecht (Stefan Obrist), Florian Mayr (Benedikt Obrist), Lukas Broll (Klausi), Klaus Rohrmoser (Peter Lodernig) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 84min; ORIGINALFASSUNG im Tiroler Dialekt).


  
Filmplakat