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MARY SHELLEY

R: Haifaa Al-Mansour

Welch verlockende Versuchsanordnung: Die einzige Regisseurin aus Saudi-Arabien inszeniert ein Historiendrama über die britische Ikone der Literatur: Haifaa Al-Mansour (DAS MÄDCHEN WADJDA) erzählt die Geschichte von Mary Godwin, der geistigen Mutter von „Franken­stein”.
Als rebellischer Teenager verliebt sich die Mary heftig in den aufstrebenden Dichter Percy Shelley. Doch die leidenschaftliche Liebe des jungen Paares wird trotz aller Offenheit und Toleranz immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Als der Poet Lord Byron Mary Shel­ley zu einem literarischen Wettbewerb herausfordert, erfindet sie das wohl berühmteste literarische Geschöpf der Weltgeschichte: Fran­ken­steins Monster.
Haifaa Al Mansour: „Die Art und Weise, wie Mary ihre Träume un­ter bewusster Miss­achtung moralischer und gesellschaftlicher Schran­ken verwirklichte, in den Augen ihrer Zeitgenossen absolut skandalös. Einem Mann hätte man das wohl eher zugestanden. (…) Die Schwie­rig­keit, die Mary hatte, ihren Roman unter ihrem eigenen Namen zu veröffentlichen, ist symptomatisch für die Vorbehalte der Gesellschaft, wenn es darum geht, dass Frauen über Wissenschaft, Horror oder andere traditionell ,männliche’ Themen schreiben – und diese Vor­be­halte bestehen bis heute.”
„MARY SHELLEY ist ein Film, der nicht den Horror der Frankenstein-Geschich­te, sondern dessen Pathos und Mitleid betont: Die tief einsame und unglückliche Kreatur, die mit einem Leben belastet ist, das sie nicht wollte.” (The Guardian)

Großbritannien 2017; Regie: Haifaa Al-Mansour; Buch: Haifaa Al-Mansour, Emma Jensen & Conor McPherson; Kamera: David Ungaro; Musik: Amelia War­ner; DarstellerInnen: Elle Fanning (Mary Shelley), Douglas Booth (Percy Shelley), Bel Powley (Claire Clairmont), Tom Sturridge (Lord Byron), Stephen Dillane (William Godwin), Ben Hardy (John Polidori), Joanne Froggatt (Mary Jane Clairmont) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 120min; englische ORIGINAL­FASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat