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MACKIE MESSER – BRECHTS DREIGROSCHENFILM

R: Joachim A. Lang

Verfilmung des Kulturskandals um den »Dreigroschenprozess«, bei dem Brecht unter anderem die Produktionsfirma verklagte, die aus seinem Bühnenerfolg einen Film machen wollte.
Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsterbosses Macheath (Tobias Moretti) gegen den Bettlerkönig Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen ...

Deutschland 2018; Regie und Buch: Joachim A. Lang; Kamera: David Slama; Schnitt: Alexander Dittner; Musik: Walter Mair & Kurt Schwertsik; DarstellerInnen: Lars Eidinger (Berthold Brecht), Tobias Moretti (Macheath), Robert Stadlober (Kurt Weill), Joachim Król (Peachum), Claudia Michelsen (Frau Peachum), Hannah Herzsprung (Polly / Carola Neher), Peri Baumeister (Elisabeth Hauptmann) u.v.a. (DCP; 1:2,35; Farbe; 130min).


  
Filmplakat