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ZERSCHLAG MEIN HERZ

R: Alexandra Makarová

Rocky ist der Chef eines Roma-Clans, der seine eigene Familie ausbeutet und terrorisiert. Neben seiner Geliebten Terezka und der transsexuellen Jessica steht auch sein Neffe Pepe unter seiner Fuchtel. Dieser bettelt auf den Straßen Wiens und muss seine Einkünfte täglich bei Rocky abliefern. Als die attraktive junge Marcela aus dem gemeinsamen Heimatdorf in der Slowakei eintrifft, um die Schulden ihres Vaters bei Rocky abzuarbeiten, entsteht eine verhängnisvolle Dynamik. Zwischen ihr und Pepe entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Doch ihr „Beschützer” Rocky begehrt sie ebenfalls. Nur aus diesem Grund entgeht sie vorerst dem Straßenstrich.
Die Lebenswelten der „ältesten Flüchtlinge der Welt” werden hier als zerstörerische Verquickung von Armut und patriarchaler Gewalt inszeniert, der die Hauptfiguren Marcela und Pepe außer ihrer jungen Liebe nichts entgegensetzen können.
Die Rollen für Pepe und Marcela wurden für größte Authentizität mit Laien besetzt. ZERSCHLAG MEIN HERZ zeigt einen poetischen Realismus, wie man ihn im heimischen Kino sonst kaum sieht. Makarová verzichtet auf die Darstellung expliziter Gewalt und taucht ihren Debütfilm in kräftige, bunte Farben, die der Geschichte einer unmöglichen Liebe etwas Märchenhaftes und zugleich Surreales verleihen – wie ein Traum, von dem man bereits im Schlaf weiß, dass er nicht wahr sein kann. (aus: diagonale.at; derstandard.de)

Österreich 2018; Regie: Alexandra Makarová; Buch: Alexandra Makarová & Sebastian Schmidl; Musik: Johannes Winkler; Kamera: Georg Weiss; Dar­stellerInnen: Roman Pokuta (Pepe), Simona Kovácová (Marcela), Frantisek Balog (Rocky), Simonida Selimovic (Terezka) u.a.; (DCP; Farbe; 99min; teils slowakisch-deutsche ORIGINALFASSUNG – teils in Romani – MIT DEUT­SCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat