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DAS KLEINE VERGNÜGEN

R: Julia Frick

Emma ist seit vielen Jahren mit einem Provinzpolitiker verheiratet. Das beschauliche Leben als Hausfrau und Mutter von zwei inzwischen flügge gewordenen Kindern ändert sich, als ihr Ehemann sexuelle Er­lebnisse außerhalb der Ehe sucht und findet. Eine mögliche Schei­dung stellt für Emma eine existenzielle Bedrohung dar. Nach einer frustrierenden Jobsuche landet sie zunächst als Verkäuferin im schmuddeligen Sexshop von Charlie, der eine Geschäfts­führerin für seinen zwielichtigen Laden sucht. Da das aktuelle Dekor in Emmas Augen nicht unbedingt ansprechend ist, und das vorhandene Verkaufs­sor­ti­ment für Frauen wenig zu bieten hat, verwandelt sie mit tatkräftiger weiblicher Unterstützung den Sexshop in eine „Erotik-Boutique für Frauen und alle, die Frauen lieben”. Mit der erfolgreichen Umgestal­tung des Ladens geht auch eine Veränderung bei Em­­ma einher.
Julia Frick hat DAS KLEINE VERGNÜGEN aus dem Wunsch heraus ge­dreht, Themen, die Frauen aller Altersstufen bewegen, wie „Spaß an der eigenen Sexualität” oder die Suche danach, Körperpositivität und Diversität lustvoll auf die Leinwand zu bringen. (aus: leokino.at)
Julia Frick: „Generell würde ich gern öfter Frauen sehen, die nicht ,perfekt’ aussehen, nicht alle gleich, aber trotzdem gut, quasi ’individuell schön’.”

A 2017; Regie: Julia Frick; Buch: Alice Frick & Julia Frick, mit Ideen von Sabine Kunz; Kamera: Marco Zimprich; Musik: Michael Ehninger; Dar­stel­­ler­Innen: Petra Kleinert (Emma), Marcus Strahl (Klaus), Waltraut Haas (Hil­de­gard, Emmas Mutter), Reinhard Nowak (Rolf), Ramesh Nair (Jagat), Ben Ruedinger (Charlie), Barbara Karlich (Veronica Winter) u.a.; (DCP; 1:2,39; Farbe; 93min).


  
Filmplakat