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RODIN

AUGUSTE RODIN

R: Jacques Doillon

1880: François-Auguste-René Rodin (1840-1917) ist in seinen Vier­zigern und bereits gut etabliert. Er erhält bedeutende staatliche Auf­träge wie die Gestaltung des Höllentors und schafft große Werke wie den „Denker”. In dieser Zeit unterhält er eine turbulente Affäre zu sei­ner Schülerin Camille Claudel. Rodins chaotisches Gefühlsleben wird zum Ausgangspunkt seines Schaffens, für das er heute als Weg­bereiter in die Moderne gilt. Die 24 Jahre jüngere Geliebte reift von einer gelehrigen Schülerin zu einer eigenständigen Künstlerin, stößt jedoch als Frau mit ihren erotischen Skulpturen auf eine Wand aus Vorurteilen und wird nicht ihrem Talent gemäß gewürdigt. Rodin selbst spielt dabei ebenfalls eine ambivalente Rolle. Nach dem Ende der stürmischen Affäre erleidet sie einen Zusammenbruch und zerstört den Großteil ihrer Werke. Die letzten 30 Jahre ihres Lebens verbringt sie in einer psychiatrischen Anstalt ohne je wieder Skulpturen zu schaffen.
Jacques Doillon, der für erotisch aufgeladene Autorenfilme wie LOVE BATTLES bekannt ist, nähert sich wieder seinem Lieblingsthema: der ewige Kampf zwischen Mann und Frau.
(nach: kino.de; filmstarts.de)

Frankreich 2017; Regie & Buch: Jacques Doillon; Kamera: Christophe Beau­carne; Musik: Philippe Sarde; DarstellerInnen: Vincent Lindon (Auguste Ro­din), Izïa Higelin (Camille Claudel), Séverine Caneele (Rose Beuret), Bernard Verley (Victor Hugo), Anders Danielsen Lie (Rainer Maria Rilke), Arthur Nauzyciel (Paul Cézanne), Olivier Cadiot (Claude Monet), Laurent Poitrenaux (Octave Mirbeau) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 119min; französische ORIGINAL­FASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat