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Keine Spielzeit in dieser Woche


SO WAS VON DA

R: Jakob Lass

Jakob Lass (LOVE STEAKS) verfilmt den Kultroman von Timo Ha­ne­kamp und dreht dabei auf einer echten Party. Die Werktreue der Romanverfilmung von SO WAS VON DA besteht also nicht darin, die Dialoge und Szenen aus dem Buch eins zu eins filmisch zu reproduzieren, sondern das Lebensgefühl, den Vibe des Romans zu erfassen.
Oskar Wrobel ist der Chef eines Clubs auf der Hamburger Ree­perbahn. Ständig gibt es was zu feiern. Außer in dieser Silvester­nacht: Es ist die letzte Nacht des durchgeknallten Hamburger Musikclubs. Während die Party ihren Lauf nimmt, steht Oskars Club kurz vor der Schließung. (polyfilm.at; filmstarts.de)
Jakob Lass: „Mich interessiert der Mikrokosmos, in dem der Alltag ausgeschaltet wird, die Freiheit auf Zeit, die die Protagonisten um je­den Preis genießen wollen. Mich fasziniert, dass sie das Leben genau dann besonders zu spüren scheinen, wenn sie sich im Club vor ihm verstecken. Aber wer weiß schon, welche Realität die echtere ist. Das Nachtleben ist immer beides, euphorisch und verzweifelt. (…) Alles ist extrem. Alles will extrem sein. Und wird plötzlich dreckig und banal, wenn die Nüchternheit droht. Nachlegen! Weiter! The Rausch must go on!”
Rauschhafte eineinhalb Kinostunden.” (programmkino.de)


Deutschland 2018; Regie: Jakob Lass; Buch: Jakob Lass & Hannah Schopf, nach dem gleichnamigen Roman von Tino Hanekamp; Kamera: Timon Schäp­pi; DarstellerInnen: Niklas Bruhn (Oskar), Martina Schöne-Radunski (Nina), David Schütter (Pablo), Tinka Fürst (Matilda), Bela B. (Elvis); Lana Cooper (Benny), Corinna Harfouch (Innensenatorin) u.a.; (DCP; 1:2,39; Far­be; 100min).


  
Filmplakat