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BRONENOSEC POTEMKIN

PANZERKREUZER POTEMKIN

R: Sergej Eisenstein

Im Mittelpunkt von Sergej Eisensteins Revolutionsepos BRONENOSEC POTEMKIN stehen der Matrosenaufstand auf dem Potemkin von 1905 und die revolutionäre Kraft der Massen. Der Film ist nach dem Prinzip der klassischen Tragödie in fünf Akte gegliedert: Menschen und Maden, Tragödie auf dem Schiff, Ein Toter ruft auf, Die Treppe von Odessa, Begegnung mit dem Geschwader. Zur Zeit des japanisch-russischen Krieges kommt es unter den Matrosen des Panzer­kreuzers Po­­tem­kin zu einer Meuterei, als diese sich weigern, verfaultes Fleisch zu essen. Nach dem erfolgreichen Aufstand wird ihr Anführer Va­ku­li­nuk ermordet. Den Höhepunkt des Films bildet die bekannte Trep­pen­szene im Hafen von Odessa, in der sich die revolutionäre Mas­se mit den Matrosen solidarisiert, der Aufstand von den zaristischen Sol­da­ten jedoch blutig niedergeschlagen wird. Das Pathos der Mon­ta­ge insbesondere in der Treppenszene sollte nach Eisensteins theoretischen Über­legungen beim Zuschauer ein Gefühl des Schocks auslösen und damit eine Bewusstseinsänderung bewirken. Eisenstein vereinte in diesem Film eine besondere Dynamik des Schnitts mit einer symbolisch aufgeladenen Bildsprache und schuf damit einen Meilenstein der Film­geschichte.
Der legendäre Filmklassiker von Sergej Eisenstein ist durch die innovative und kongeniale Begleitmusik von Edmund Meisel berühmt geworden. Diese Restauration des Films präsentiert die von Meisel selbst aufgenommene Tonfassung, in der seine Musik mit nachvertonten Ge­räuschen und Dialogen kombiniert wurde.
„Das eigentlich Überraschende ist die (Wieder-)Entdeckung des (Film-)Komponisten Edmund Meisel. (…) Selten wird in derart knapper Form die Bedeutung von Filmmusik so gelungen herausge­stellt.” (epd Film)

Sammlung Österreichisches Filmmuseum – Rekonstruktionsprojekt der Universität der Künste Berlin, dem Österreichischen Film­museum und dem Technischen Museum Wien mit Österreichischer Mediathek. Für die Veröffentlichung auf DVD und DCP wurde die Rekonstruktion im Filmmuseum neu bearbeitet und technisch verbessert.

UdSSR 1925 / D 1930; Regie: Sergej Eisenstein; Drehbuch: Nina Agadžanova; Kamera: Ėduard Tissė; Darsteller: Aleksandr Antonov, Grigorij Aleksandrov, Vla­dimir Barskij, Aleksandr Levšin, Michail Gomorov u.a.; (DCP von 35mm restauriert, Schwarzweiß, 49min; rekonstruierte deutsche Nadeltonfassung).


  
Filmplakat