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aktion unter 25
 
8. März 2009
2009-03-08
15.30 Uhr
R: Lily Besilly, Nathalie Percillier / Isabel Rodde
2009-03-08
17.00 Uhr
R: Ülkü Akbaba, in Anwesenheit der Regisseurin!
2009-03-08
17.30 Uhr
R: Tata Amaral      OmenglU
2009-03-08
19.00 Uhr
R: Sülbiye V. Günar
2009-03-08
19.30 Uhr
R: Helke Sander, in Anwesenheit der Regisseurin!
2009-03-08
21.00 Uhr
R: Gwen Haworth      OmU
2009-03-08
22.00 Uhr
XXY  
R: Lucía Puenzo      OmU
kinovi[sie]on wird unterstützt von: Stadt Innsbruck (Referat Erziehung, Bildung und Gesellschaft) und Land Tirol (JUFF Frauenreferat)
In Kooperation mit: Renner Institut, SPÖ Frauen, Grüne Tirol, Grüne Andersrum

kinovi[sie]on – Filme von Regisseurinnen

Frau und Film - zwei Wörter, die aus lautlichen Gründen eine Verbindung eingehen - eine Verbindung zwar, aber leider eine einseitige, eine von Anfang an verschobene: Frau und Film bilden ein ungleiches Paar: er (der Film) zeigt – sie (die Frau: von Garbo bis Kidman) wird gezeigt. Nach wie vor, so erweckt es den Anschein, hat sich an diesem Verhältnis (aktiv/passiv) und seinen Zuschreibungen (männlich/weiblich) kaum etwas verändert. Die Filmindustrie, vor allem die Bereiche Regie und Produktion, sind weit von einer Gleichstellung der Geschlechter entfernt.

kinovi[sie]onein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. Der so genannte „weibliche Blick“ wird nicht auf typische Themen fokussiert, sondern geweitet, gesplittert gesehen. kinovi[sie]on stellt ein Prisma dieses Blicks dar und bietet der oft kontroversiellen Vielfältigkeit des Filmschaffens von Frauen Raum. Einzelne Filmpräsentationen werden durch Impulsreferate und Publikumsdiskussionen in gesellschaftspolitische und filmtheoretische Zusammenhänge eingebettet und diskutiert.

Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@@leokino.at
 
[eye]identities
Beginnend mit dem Internationalen Frauentag am 8. März wirft [eye]identities – eine zweiteilige Filmreihe von kinovi[sie]on, die im Herbst fortgesetzt wird – einen Blick auf die De-/Konstruktionen weiblicher Identität im Film. Die Frage nach der Homogenität weiblicher Identität sowie die ambivalenten Zusammenhänge zwischen Kino und Identitätskonstruktion(en) stehen dabei im Zentrum.
Helke Sander –  vielseitige Regisseurin, Mitgründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Frau und Film und wichtige Impulsgeberin der 2. Frauenbewegungwird erstmals persönlich ihren Film DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS in Innsbruck präsentieren. Ülkü Akbaba, die ebenfalls anwesend sein wird, fokussiert mit ihrer Dokumentation GRENZGÄNGERINNEN kulturelle Identitäten. Filme, die Identität und sexuelle Orientierung sowie Geschlechtlichkeit jenseits der üblichen Dichotomie männlich/weiblich thematisieren, bilden einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt.
Mit einer Plakatausstellung im Foyer des Leokinos macht [eye]identities den Wandel des Frauenbildes vom frühen 20. Jahrhundert bis ins beginnende 21. Jahrhundert einerseits sichtbar und andererseits auf Kontinuitäten und Brüche in der weiblichen Filmgeschichte aufmerksam.
DJane Jenny sorgt ab ca. 22.30 Uhr dafür, dass der Internationale Frauentag 09 auch akustisch zum Fest für alle wird.

[eye]identities wird gefördert von:

gefördert durch das Land Tirol im Rahmen von TKI open