LEOKINO Anichstraße 36, Innsbruck (A), T +43 512 560470
Cinematograph Museumstraße 31, Innsbruck (A), T +43 512 578500
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aktion unter 25
 
8. März 2007
2007-03-08
17.00 Uhr
BILDER BEWEGEN  - VORTRAG VON PROF.IN MARIE-LUISE ANGERER (KöLN)
R:
2007-03-08
18.15 Uhr
R: Helke Sander
2007-03-08
19.00 Uhr
R: Tizza Covi, Rainer Frimmel      OmU
2007-03-08
20.10 Uhr
GYPO   
R: Jan Dunn
2007-03-08
21.30 Uhr
R: Andrea Štaka
2007-03-08
22.10 Uhr
R: Mary Harron
kinovi[sie]on wird unterstützt von: Stadt Innsbruck (Referat, Frau, Familie, Senioren), Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung und Renner-Institut.

In Kooperation mit: ArchFem, ÖH, die Grünen, SPÖ-Frauen und Cine Tirol


kinovi[sie]on – Filme von Regisseurinnen

Frau und Film - zwei Wörter, die aus lautlichen Gründen eine Verbindung eingehen - eine Verbindung zwar, aber leider eine einseitige, eine von Anfang an verschobene: Frau und Film bilden ein ungleiches Paar: er (der Film) zeigt – sie (die Frau: von Garbo bis Kidman) wird gezeigt. Nach wie vor, so erweckt es den Anschein, hat sich an diesem Verhältnis (aktiv/passiv) und seinen Zuschreibungen (männlich/weiblich) kaum etwas verändert. Die Filmindustrie, vor allem die Bereiche Regie und Produktion, sind weit von einer Gleichstellung der Geschlechter entfernt.

kinovi[sie]onein Projekt des Otto Preminger-Instituts (Leokino/Cinematograph) – stellt seit dem Internationalen Frauentag 2005 einmal monatlich (jeweils am 8.) das Filmschaffen von Frauen in den Mittelpunkt. Der Filmzyklus kinovi[sie]on will nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Frauen als Filmemacherinnen signifikant unterrepräsentiert sind, sondern vor allem dieser Tatsache entgegenwirken. Der so genannte „weibliche Blick“ wird nicht auf typische Themen fokussiert, sondern geweitet, gesplittert gesehen. kinovi[sie]on stellt ein Prisma dieses Blicks dar und bietet der oft kontroversiellen Vielfältigkeit des Filmschaffens von Frauen Raum. Einzelne Filmpräsentationen werden durch Impulsreferate und Publikumsdiskussionen in gesellschaftspolitische und filmtheoretische Zusammenhänge eingebettet und diskutiert.

Konzept, Umsetzung, Dokumentation: Gerlinde Schwarz und Gertraud Eiter
Kontakt: kinovisieon@leokino.at
 
kinovi[sie]on 8. März 2007
Vor 150 Jahren wurde Clara Zetkin, eine Galionsfigur der Frauenbewegung und Initiatorin des Internationalen Frauentages, geboren. Vor 105 Jahren erhielten Frauen erstmals auf staatlicher Ebene in Australien das Wahlrecht (1918 in Österreich). Vor 111 Jahren realisierte Alice Guy-Blaché ihren ersten Film (1 Jahr nach den Brüdern Lumière).
Zeitlich fällt die Frauenbewegung mit dem Engagement von Frauen im Medium Film zusammen. Auch wenn sich die Situation der Frauen zumindest in der nördlichen Hemisphäre im Laufe der letzten 100 Jahre gesellschaftspolitisch wesentlich verbessert hat, scheint auf vielen Gebieten Stillstand zu HERRschen, u. a. im Bereich der „bewegten Bilder“. Obwohl einzelne Pionierinnen maßgeblich an der Entwicklung des Mediums Film und seiner Sprache beteiligt waren, sind Frauen „hinter den Kulissen“ nach wie vor stark unterrepräsentiert. kinovi[sie]on weist seit 8. März 2005 auf diese Tatsache hin und versucht, ihr entgegen zu wirken.
Am Internationalen Tag der Frau 2007 verknüpft kinovi[sie]on die gesellschaftspolitische Bewegung mit der filmischen, Emanzipation mit Migration, Öffentliches mit Privatem, Wortwörtliches mit Übertragenem – Kino mit einer Vision: frauen [in] bewegung.

Für Bewegung im Foyer des Leokinos sorgen:
SYSTEM ERROR _PEEP. SUBVERSIVE SHOW - feminist visuals by ArchFem und Sound zum Tanzen mit DJane Jenny (ab 23 Uhr)

17.00 Uhr: BILDER BEWEGENVortrag von Marie-Luise Angerer (Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften an der Kunsthochschule für Medien Köln, seit Februar 2007 Rektorin der KHM) – Eintritt frei!


18.15 Uhr: MITTEN IM MALESTREAM (D 2005) von Helke Sander


19.00 Uhr: BABOOSKA (I/Ö 2005) von Tizza Covi, Rainer Frimmel


20.10 Uhr: GYPO (UK 2005) von Jan Dunn


21.30 Uhr: DAS FRÄULEIN (CH 2005) von Andrea Štaka


22.10 Uhr: I SHOT ANDY WARHOL (USA 1996) von Mary Harron