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TEHRAN TABOO

TEHERAN TABU

R: Ali Soozandeh

   OmU

Im Iran gibt es viele Tabus – eines davon ist es, sich „Teheran Tabu“ anzusehen, von der Produktion eines solchen Films natürlich ganz zu schweigen. Der im Iran geborene, aber inzwischen in Deutschland lebende und arbeitende Regisseur Ali Soozandeh legt in seinem Lang­filmdebüt schonungslos die immense Kluft offen, die sich in der iranischen Gesellschaft zwischen den staatlichen und religiösen Moral­vor­schriften auf der einen sowie dem tatsächlichen Leben im privaten Raum auf der anderen Seite auftut.
In der iranischen Hauptstadt, in der Sex, Drogen und Korruption pa­rallel zu strengen religiösen Gesetzen existieren, kreuzen sich die We­ge von drei selbstbewussten Frauen und einem jungen Musiker. Da ist etwa die Prostituierte Pari, deren drogensüchtiger Mann im Ge­fängnis sitzt. Sie versucht, einen Richter des Islamischen Revo­lu­tions­gerichts zu überreden, dass dieser ihr die Scheidung ermöglicht und stimmt dafür überein, seine Geliebte zu werden – schließlich muss sie auch an ihren Sohn Elias denken. Direkt neben Paris neu bezogener Wohnung wohnt die junge Sara mit ihrem Mann Mohsen. Ihr erstes Kind soll bald auf die Welt kommen, doch in ihrer Beziehung kriselt es. Und dann ist es da noch Babak, der in einem Club die hübsche Donya kennenlernt. Doch nachdem sie Sex hatten, müssen sie einen Weg finden, ihre Jungfräulichkeit wiederherzustellen, denn sie soll bald heiraten. (aus: filmstarts.de)
Mit TEHERAN TABU, einem provokanten, gesellschaftskritischen Ani­­mationsfilm – gedreht im Rotoskopie-Verfahren mit realen Schau­spielern –, gelang Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier junge Menschen in Teheran. (nach: www.filmmalden.at)

Deutschland/Österreich 2017; Regie: Ali Soozandeh; Buch: Grit Kienzlen & Ali Soozandeh; Kamera: Martin Gschlacht; Animation: Alireza Darvish; Dar­stellerInnen; Elmira Rafizadeh (Pari), Alireza Bayram (Mohsen), Arash Ma­randi (Babak), Negar Moni Alizadeh (Donya), Zahra Amir Ebrahimi (Sara), Bi­lal Yasar (Elias), Hasan Ali Mete (Richter des Islamischen Revolutions­gerichts), Klaus Ofczarek (Schwiegervater) u.a.; (DCP; Farbe; 90min; ORIGI­NAL­FAS­SUNG – in Farsi – MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat