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Keine Spielzeit in dieser Woche


DIE BESTE ALLER WELTEN

R: Adrian Goiginger

Kindheit: Zeit der Unschuld und der Magie, der Freiheit und gleichzeitig der naturgegebenen Abhängigkeit von Erwachsenen. Die Welt der Eltern erscheint uns als Universum, in dem sich alles Mögliche und Un­mögliche abspielen kann. Die Darstellung dieser eigenen kindlichen Erlebniswelt ist eine schwierige Aufgabe. Adrian Goiginger, junger Regisseur aus Salzburg, stellt sich dieser Herausforderung in DIE BESTE ALLER WELTEN.
Besonders macht diese seine Kind-Welt der Umstand, dass seine Mutter drogensüchtig ist und sich in einem Umkreis bewegt, der stark von der Sucht, ihrer Illegalität und Bedrohung geprägt ist. Allen Wi­drigkeiten zum Trotz schafft die Mutter dem Jungen eine von Mut­ter­liebe und magischen Momenten geprägte Welt, in der sich sei­ne Kind­heit in allen schillernden Farben entfalten kann. Im kindlichen Ver­­trauen darauf, in der Besten aller Welten, geschaffen von einer vernünftigen Instanz und bevölkert von starken guten Mächten, gut aufgehoben zu sein, liegen ungeheure Kräfte, die den Menschen ein Leben lang begleiten.
Adrian Goiginger: „Der Film ist meiner Mutter gewidmet. Ich ziehe immer noch den Hut vor ihr, weil es mir noch immer ein Rätsel ist, wie sie das gemeistert hat.”
„Der 25-jährige Salzburger (Adrian Goiginger) liefert mit diesem in der Reihe ‚Perspektive Deutsches Kino’ der Berlinale laufenden Strei­fen einen eindrucksvollen Beweis seines Könnens. Natürlichkeit und Dichte in der Darstellung zeichnet die Schauspieler aus, allen voran den achtjährigen Jeremy Miliker. Dadurch wird der latent schwelende Kon­flikt des Suchtgiftmilieus mit der ‚sauberen’ Welt rundum beklemmend spürbar. Verena Altenberger als Mutter spielt intensiv die Gratwan­de­rung einer heroinkranken Frau, die auch im Junkie-Biotop nur das Beste für ihr Kind will, aber angesichts der Unvereinbarkeit zweier unterschiedlicher Welten ihre Kraft verliert.” (Salzburger Nachrichten)

Österreich/Deutschland 2017; Regie & Buch: Adrian Goiginger; Kamera: Yo­shi Heimrath & Paul Sprinz; Musik: Lüder Lindau, Michael Pink, Dominik Wall­ner; DarstellerInnen: Verena Altenberger (Helga), Michael Pink (Michael Mazidis), Michael Fuith (Herr Huetter), Lukas (Miko Guenter), Jeremy Miliker (Adrian), Philipp Stix (Walter) u.a.; (DCP; Farbe; 100min).


  
Filmplakat