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RADIN!

NICHTS ZU VERSCHENKEN

R: Fred Cavayé

   OmU

Der Geiger François Gautier (Dany Boon) ist virtuos in seinem Fach, aber auch ein notorischer Geizhals. Eine Art Familienfluch lastet auf ihm, denn sein Vater war ein hemmungsloser Verschwender und sei­ne davon entnervte Mutter nahm dem Fötus François noch im Mut­ter­leib das Versprechen ab, niemals so zu werden wie ihr Ehe­mann. 40 Jahre später lebt der inzwischen erfolgreiche Geiger im geerbten Elternhaus, wartet abends mit dem Lesen von Rechnungs­belegen im Dun­keln, bis endlich die Laterne vor seinem Fenster eingeschaltet wird. Er spart an Strom, Essen, Kleidung und macht sich durch seinen Geiz allseits unbeliebt. Aber nicht bei allen: Die plötzliche Zuneigung der schönen Cellistin Valérie droht Gautiers Ge­fühls­welt gehörig durch­einander zu bringen. Als eines Tages ohne Vor­war­nung auch noch die 16-jährige Laura (Noémie Schmidt) vor seiner Tür steht und ihm offenbart, dass sie seine Toch­ter ist, will Gautier ihr kein Wort glauben. (aus: inversepanopticon.wordpress.com)
Regisseur Fred Cavayé, bislang mit drei Thrillern bekannt geworden, knüpft mit dieser Komödie an humoristische Kurzfilme früher Schaf­­fensphasen an. Im Tempo seiner Inszenierung verbindet er Span­­nung mit Herz und Humor. Frankreichs Top-Comedian Dany Boon (WILL­KOMMEN BEI DEN SCH’TIS) gibt den zwar sympathischen, aber zwangsneurotischen Pfennigfuchser.
NICHTS ZU VERSCHENKEN ist eine freie Adaption von Molières „Der Geizige”, der auch Louis de Funès’ Filmkomödie LOUIS, DER GEIZKRAGEN von 1980 als Re­ferenz diente.

Frankreich 2016; Regie: Fred Cavayé; Buch: Laurent Turner, Nicolas Cuche, Fred Cavayé, Olivier Dazat; Kamera: Laurent Dailland; DarstellerInnen: Fran­çois Gautier (Dany Boon), Noémie Schmidt (Laura), Laurence Arné (Va­lérie), Patrick Ridremont (Cédric), Christophe Canard (Gilles) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 89min; französisch-spanische ORIGINALFASSUNG MIT DEUT­SCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat